Der   ”DEMOKRATIE  -  TEST“

 

ZERSTÖRT   UNVERSTAND

DEMOKRATIE  UND  VOLKSWOHLSTAND  ?

 

PRODUZIEREN  DIE  POLITIKER

   DIE  ALTERSARMUT  IN  DEUTSCHLAND  ?

 

 

Es könnte sein, daß Sie jetzt erwarten – nachdem Sie die Überschrift gelesen haben – auf diese beiden Fragen von mir eine klare und eindeutige Antwort zu erhalten.

Natürlich könnte ich das tun !

Aber genau das möchte ich nicht machen, sondern das Ziel dieser Veröffentlichung soll es sein, daß Sie sich selber einmal Gedanken über diese Fragen machen, und zwar deshalb, weil Sie die letzten 30 Jahre über diese Frage nicht nachdacht haben und deshalb überhaupt nicht gemerkt haben, wie man Sie – und damit meine ich die normalen Bürger in Deutschland, die als Arbeitnehmer tätig waren, also etwa 90 % der Deutschen – über sehr lange Zeit abgezockt hat, über den Tisch gezogen hat, ausgebeutet hat ........ oder wie man das auch immer bezeichnen möchte.

Das bedeutet, daß ich diese Frage nicht von mir aus beantworten möchte, sondern ich möchte Sie hier mit dieser Veröffentlichung – also mit Zahlen und Fakten und Tatsachen – informieren und somit in die Lage versetzen, daß Sie diese beiden Fragen selber beantworten können. 

Doch halt !

Natürlich könnte es auch sein, daß Sie bereits im Voraus sagen, daß Sie eine Antwort auf diese Fragen überhaupt nicht wissen wollen, ganz einfach weil das aus Ihrer Sicht überhaupt nicht sein kann, indem Ihrer Meinung nach wir alle in Deutschland wie im Paradies oder wie im Schlaraffenland leben – wie uns die Politiker oder die Nutznießer des Kapitalismus immer einreden wollen – sodaß eine derartige Klärung möglicherweise nur ihre Illusionen zerstören würde.

Und somit könnte es das eigentlich überhaupt nicht geben, daß der Volkswohlstand gefährdet wird oder gar zerstört wird !

Denn wenn die Mehrheit der Deutschen von der Regierung überzeugt sind, dann muß doch alles in Deutschland ganz toll sein, oder etwa nicht ?

Und da Sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls zu dieser Mehrheit gehören, so sollten Sie diese Internet-Veröffentlichung nicht lesen.

Am besten wäre es, wenn Sie sofort abschalten !

Nur dadurch könnten Sie vermeiden, daß möglicherweise Ihre Illusionen zerstört werden oder daß Sie aus Ihrem Träumen gerissen werden.

Denn in diesem Bericht steht ganz eindeutig beschrieben und wird mit Zahlen und Fakten und Berechnungen nachgewiesen ( denn die Mathematik lügt nicht ), daß die deutschen Arbeitnehmer über 30 Jahre lang sich haben an der Nase herum führen lassen und vom Kapitalismus ausbeuten lassen – und zwar alles mit Unterstützung der Politiker.

Das bedeutet, daß alle Arbeitnehmer, die in Deutschland

                         im Jahr 2010 als Mittelwert jeden Monat

                         etwa 2375,- Euro Brutto verdient haben

( und somit gemäß der Netto-Quote von 67,1 % netto etwa 1590,- Euro ), zusätzlich zu diesem Einkommen pro Monat auf einen Brutto-Betrag von weiteren 66 % verzichtet haben,

     was in etwa der Größenordnung

            von zusätzlich brutto 1580,- Euro pro Monat entsprechen würde.

Und für alle Arbeitnehmer zusammen ( etwa 36 Millionen ) wären diese zusätzlichen 66 % ( bei einer Brutto-Summe pro Arbeitnehmer von fast 19 000,-- Euro im Jahr 2010 ) fast genau so groß, wie das Gesamt-Netto-Einkommen dieser 36 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland in diesem Jahr, also in etwa sind das 680 Milliarden Euro.

( Der Zusammenhang zwischen der früher üblichen Bezahlung der Industrie- Arbeitnehmer mit einem 25 %-Anteil ( vom Gesamt-Umsatz ) im Vergleich mit der heute üblichen Bezahlung der Industrie-Arbeitnehmer mit einem 15 %-Anteil  ( vom Gesamt-Umsatz ) wird in der weiter hinten folgenden TABELLE 43a aufgezeigt, woraus sich die Reduzierung auf 66 % ableiten läßt. ) 

Man könnte dies auch so interpretieren, daß die Arbeitnehmer in Deutschland heutzutage  diese Summe von

         etwa 680 Milliarden Euro (pro Jahr, bzw. im Jahr 2010 )

          dem Raubtier-Kapitalismus geschenkt haben.

Ist das nicht lieb von den Deutschen, wenn sie so große Geschenke machen, und zwar hauptsächlich an den ”Globalen Raubtier-Kapitalismus“ ?

Und für die anderen Jahre in der jüngeren Vergangenheit sehen die Zahlen ähnlich aus.

 

( Anmerkung : Für die Zahlen-Angaben – insbesondere auch für die Tabellen und Berechnungen  –  wurden von mir fast immer die offiziellen Statistik- Werte  verwendet,  die ich aus den  jeweiligen  Jahrbüchern entnommen habe ( wobei die Zahlen manchmal nach ein oder zwei Jahren verändert wurden ), und zwar aus dem ”Statistischen Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland“ und – als Ergänzung falls notwendig – aus dem ”Statistischen Taschenbuch des Ministerium für Arbeit und Soziales“.

Die Statistischen Jahrbücher sind im allgemeinen in jeder Stadt-Bibliothek einsehbar. Aber zudem kann man diese Jahrbücher auch im Internet aufrufen.

Für die Statistischen Jahrbücher gilt folgender Weg : ”www. destatis. de“ und dabei unter ”Publikationen“ aufrufen : ”Statistisches Jahrbuch“, sowie weiter mit ”Gesamtwirtschaft und Umwelt“ und dann ”Download“. Um hier ein Beispiel zu benennen, so kann man unter dem Kapitel ”Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung“ ( Kapitel-Nr. kann sich von Jahr zu Jahr ändern ) die Seite suchen “Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen, Volkseinkommen“ und dabei ganz rechts außen in der Tabelle die ”Bruttolöhne und -gehälter“ finden.

Ältere Ausgaben der Statistischen Jahrbücher, bei denen die Zahlen teilweise anders lauten, als die neueren Zahlenangaben für die früheren Jahre, lassen sich finden unter ”www. digizeitschriften. de“ und dort unter ”Wirtschaftswissenschaften“ sodann ”Statistische Jahrbücher für die BRD“.

Die ”Statistischen Taschenbücher“ lassen sich im Internet aufrufen unter der Seite ”www. bmas. de“, sodann unter ”Service“ die Rubrik ”Publikationen“ anklicken, und dort eingeben ”Statistisches Taschenbuch“, wobei man wählen kann zwischen ”Inhaltsverzeichnis“ oder aber ”Herunterladen“ des gesamten Taschenbuches.

 

Zusätzliche sachliche Anmerkung zur Text-Darstellung :

Möglicherweise könnte es sein, daß Sie bisher nur selten Internet-Seiten mit kleinem Schriftbild gelesen haben und vielleicht nicht genau wissen, wie die Schriftgröße verändert werden kann ? Deshalb folgender Hinweis : Für die Veränderung der Schriftgröße muß man auf dem Bildschirm oben rechts bei den drei kleinen Werkzeug-Zeichen ganz rechts das Zahnrad anklicken, sodaß  dann nach Auswahl der Zoom-Einstellung die Vergrößerung von 150 % oder 200 % gewählt werden kann. )

 

Wie also gesagt, auf dieses Geld haben die Arbeitnehmer freiwillig jedes Jahr verzichtet, indem sie diese Summen den Nutznießern des Kapitalismus geschenkt haben, also den Reichen und den Unternehmen.

Glauben Sie nicht ?

Recht haben Sie, denn Sie sollen nicht immer alles glauben, was man Ihnen erzählt !

Denn genau das ist der große Fehler, den Sie und die anderen Mitbürger in Deutschland über 30 Jahre lang gemacht haben. Sie haben genau das geglaubt, was Ihnen die Politiker und die Nutznießer des Kapitalismus jeden Tag erzählt haben.

Man könnte dazu auch sagen, daß Sie sich 30 Jahre haben freiwillig an der Nase herumführen lassen, oder wie soll man das bezeichnen ?

Oder soll man sagen, daß die Deutschen geschlafen haben ?

Oder aber, es leiden alle Deutschen an Realitäts-Verlust ?

Vielleicht liegt es auch daran, daß die Deutschen als Folge der ihnen aufgezwungenen ”Re-education“ der Amerikaner nach dem letzten Weltkrieg ihr Denken aufgegeben haben und sie eine ständige ”Gehirnwäsche“ ertragen haben, weil man in Deutschland nach Ende des Krieges ”ein Bollwerk gegen den Kommunismus” oder genauer gesagt : ”ein Bollwerk des Kapitalismus“ errichten wollte ?

Aber auf diese Fragen können Sie vielleicht selber eine Antwort finden, wenn Sie diese Veröffentlichung durchgelesen haben.

Und genau dabei sollen Sie nicht den Fehler machen, irgend etwas zu glauben, was ich Ihnen aufzeige, und weil ich kein Politiker bin, sondern Wissenschaftler, so möchte ich alle die folgenden Informationen mit Zahlen und mit Fakten und mit Berechnungen belegen, wobei ich auch immer exakt die Quellenangaben dieser Zahlen und Fakten anfüge. Das heißt, Sie sollen nichts glauben, sondern Sie sollen mitdenken.

Wachen Sie auf ! Denken Sie mit !

Und denken Sie nach !

Und dann können Sie hinterher – nach Kenntnisnahme dieser Fakten und dieser vielen falschen Entscheidungen, die Sie und ihre Mitbürger, also die Deutschen in den letzten dreißig oder fünfunddreißig Jahre getroffen haben – selber darüber nachdenken, was zu tun ist, damit der durch eine harmlose Frage angedeuteten Gefahr einer ”Zerstörung des Volkswohlstandes“ mitsamt einer ”Zerstörung der Demokratie“ Einhalt geboten wird ......... falls die Entwicklung noch nicht zu weit fortgeschritten ist, was Sie aber möglicherweise mit der Ihnen andressierten Realitäts-Verweigerung überhaupt nicht wahrhaben wollen.

Trotz allem – völlig unabhängig davon, was Sie von dieser Texten und Fakten und Zahlen halten – so bin ich der Meinung, daß diese Informationen über den Niedergang des Volkswohlstandes und über die Ausschaltung der Regeln einer Demokratie  ( wie dies leicht aus dem weiter unten folgendem ”Demokratie-Test“ erkennbar ist ) veröffentlicht werden müssen, damit die ständig andauernden Hypnose-Formeln und Sprüche der Politiker und Privilegierten entlarvt werden können, mit denen man den Deutschen einhämmern will : ”Uns allen ist es noch nie so gut gegangen, wie heute“, oder aber ”Das Ausland beneidet uns, wie wir durch die Krise gekommen sind“ oder noch dümmer und noch dreister : ”Wir leben doch alle wie im Paradies“.

Mit diesen Sprüchen macht man die Deutschen blind für die Realität.

Aber meiner Meinung nach ist es jetzt an der Zeit ist, die ”Wahrheit“ bekannt zu machen.

Und da ich noch nie in meinem Leben auf solche ”Gehirnwäsche“ reingefallen bin, sondern immer die Realität anerkannt habe, so halte ich es für meine Aufgabe, die Wahrheit zu publizieren.

Aber ........ bei dieser Veröffentlichung kommt es mir nicht nur darauf an, die Wahrheit ans Licht zu bringen, sondern es kommt hier bei diesem Thema noch ein weiterer Punkt hinzu, und zwar deshalb, weil ich der Meinung bin, daß man bei der Benennung derart vieler Mißstände in der Politik und in der Wirtschaft, insbesondere in der Finanz-Wirtschaft, nicht einfach damit aufhören kann, daß man die Fakten benennt, sondern noch viel wichtiger scheint es mir, daß man für alle Probleme auch Lösungen aufzeigt. Und manchmal scheint es noch besser zu sein, wenn man nicht nur eine Problem- Lösung vorgibt, sondern noch besser ist es, wenn man immer mehrere Lösungs-Vorschläge darstellt. Und genau das habe ich auch getan.

Das bedeutet, daß dieser Text nicht nur die Wahrheit ans Licht bringen soll, sondern daß diese Ausarbeitung etwas mehr sein soll, und zwar

     Eine Gebrauchs-Anleitung,

             wie man den Raubtier-Kapitalismus zurück drängen kann,

             und den ”Anständigen Kapitalismus“ wieder einführen kann,

            damit alle Bürger einen

            ”Menschenwürdigen Mindest-Wohlstand“ erhalten. 

Da man aber dieses eben genannte Ziel, also die Wiedereinführung eines ”Anständigen Kapitalismus“ nur durch folgendes andere Ziel erreichen kann, so habe ich auch dafür den Weg aufgezeigt :

      Eine Gebrauchs-Anleitung

            wie man die ”Repräsentative Demokratie“ modifizieren kann und

            die Einführung einer ”Wahren Demokratie“ erreicht werden kann,

            indem durch eine verstärkte Einführung der Regeln einer

          ”Direkte Demokratie“ es ermöglicht wird, 

           daß tatsächlich nur das ”Wohl des Volkes“ wichtig ist.

           Hierbei ist zu beachten, daß die grundsätzlichen Regeln

           für eine ”Direkte Demokratie“ bereits in den meisten

           Landes-Verfassungen verankert sind ( beispielsweise für

           Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen )

           und es müßten derartige Regelungen mit detaillierten

           Ausführungen  auch für die gesamte Bundesrepublik

           beschlossen werden.   

Ob dieses Ziele zur Erreichung eines ”Anständigen Kapitalismus“ und einer verstärkten Mitbestimmung des Volkes und somit einer ”Wahren Demokratie“  später auch wirklich einmal in die Tat umgesetzt werden können, das können einzig und allein nur die Bürger in Deutschland selber entscheiden. Und damit liegt es auch mit an Ihnen – wenn Sie sich zu diesen Bürgern ebenfalls dazu zählen und falls Sie mit den grundsätzlichen Vorschlägen in diesen Texten einverstanden sind – ob man die notwendigen Schritte gehen wird, um eine bessere Zukunft mit mehr Gerechtigkeit für die Arbeitnehmer und einen besseren Volkswohlstand zu erreichen.

Somit scheint es erforderlich zu sein, daß Sie zuerst einmal diesen Text durchlesen, bei dem es sich aber hierbei nur um eine ”Zusammenfassung“ meiner gesamten Ausarbeitung handelt, die insgesamt mehr als 1500 DIN-A-4-Seiten beträgt und aus einer Text-Sammlung aus der Zeit von 12 Jahren besteht, die später einmal als Buch erscheinen soll, und zwar mit dem Titel ”Der geplante Kapitalismus“

Aber diese hier vorliegend Veröffentlichung im Internet, also diese ”Zusammenfassung“ beinhaltet nur etwa 160 eng beschriebene DIN-A-4-Seiten, damit die Leser nicht überfordert werden, weil die meisten Deutschen keine Bücher oder Texte mehr lesen wollen, sondern lieber Computer-Spiele machen, oder sich durch die Fernseh-Suggestionen berieseln lassen. Und deshalb habe ich versucht, diese Internet- Seiten möglichst kurz zu halten, obwohl das bei der Benennung von Fakten und Tatsachen und Zahlen natürlich schlecht möglich ist. Leider muß man für die Darstellung der Wahrheit etwas weiter ausholen, als wenn nur Sprüche und Suggestionen ständig wiederholt werden : ”Uns Deutschen ist es noch nie so gut gegangen, wie heute“, als in etwa genau in der gleichen Art, wie das bereits vor mehr als 100 Jahren der Psychologe Gustav Le Bon in seinem Buch ”Psychologie der Massen“ geschrieben hat.

Und damit hat es sich leider nicht vermeiden lassen, daß dieser Text viel zu lang geworden ist, man könnte auch mit den Worten von Literatur-Kritikern sagen : ”Das ist ein völlig langweiliges Buch, in dem immer wieder viele  langweilige Zahlen und langweilige Wirtschaftspolitik besprochen werden.”

Klar doch ! Genau so könnte man die Zahlen und Fakten auch interpretieren.

Aber leider war diese Darstellung von Zahlen und Fakten nicht zu vermeiden.

Und somit hatte es sich bei meiner gesamten Ausarbeitung tatsächlich um viel Text und zudem auch um viel Zahlenreihen und Tabellen gehandelt, sodaß ich es für sinnvoll erachtet habe, daß ich Ihnen hier in dieser ”Zusammenfassung“ nur eine kleine Auswahl einiger wichtiger Tabellen mit den entsprechenden Erklärungen aufzeige, damit Sie sich einen Überblick über manche fehl gelaufenen wirtschaftliche Entwicklungen verschaffen können und abschätzen können, um was es sich bei diesen möglicherweise etwas spektakulären Texten handelt.

Das heißt, daß ich Ihnen als nächstes – nach dieser kurzen Einleitung – nur einige wenige Tabellen-Seiten aus dem Gesamt-Text ”Der geplante Kapitalismus“ aufzeigen möchte, die weiter unten mit der Überschrift ”Zusammenfassung“ unter ”Punkt 1“ bis ”Punkt 8“ folgen.

 

( Anmerkung :

Manchmal habe ich in dieser hier vorliegenden ”Zusammenfassung“ mit der Überschrift ”Der Demokratie-Test“ auf andere Kapitel aus meinem Gesamt- Text mit dem Titel ”Der geplante Kapitalismus“ verwiesen. Und deshalb habe ich einen gewissen Teil dieses Gesamt-Textes, und zwar die  Kapitel 9, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24 und 25 auf einer anderen Internet- Seite aufgeführt, die ebenfalls diesen Titel des Gesamt-Textes hat :

                         www. der-geplante-kapitalismus. de“

Diese Webseite kann am Schluß dieser hier vorliegenden Veröffentlichung aufgerufen werden.

Und zudem kann in Teil 4, also kurz vor dem Ende dieser Ausarbeitung auch noch meine persönliche Internet-Seite direkt aufgerufen bzw. angeklickt werden, auf der einige kurze Informationen über meinen Lebenslauf aufgezeigt werden, wobei diese ”Vita“ folgende Internet-Adresse ( ohne Leertaste)   hat ”www. harrykretzschmar. de“  )

 

Und anschließend an diese verkürzte Zusammenfassungen möchte ich dann auch noch einige zusätzliche persönliche Anmerkung anfügen ( z. B. auch zu meiner andere Internet-Seite mit meinem Lebenslauf ), in der ich einige Hinweise gebe, warum ich diese Texte geschrieben habe ( und am 17. Juni 2013 – dem Gedenktag an den Volksaufstand gegen die Diktatur in Ost-Deutschland vor 60 Jahren – ins Netz gestellt habe ) und welche Möglichkeiten ich persönlich sehe, wie diese Wahrheiten und die Erkenntnisse über unsere Situation in Deutschland möglichst vielen Menschen bekannt und bewußt gemacht werden können.

 

 

ZUSAMMENFASSUNG  meiner Gesamt-Ausarbeitung 

 ”Der Geplante Kapitalismus“

 

Punkt 1 :   Der Demokratie-Test

 

Im Prinzip ist das ein ganz einfacher Test, indem man folgende 12 Fragen beantworten muß, und dann als Zusammenfassung eine Antwort auf die eine wichtige Frage erhält, und zwar auf die folgende :

      ”Ist bei wichtigen Entscheidungen der Regierung und somit durch die

        Zustimmung der Volksvertreter der ”Wille des Volkes” realisiert

        worden und dadurch ”die Macht des Volkes” zum Tragen gekommen

        oder sichtbar geworden ?“

Wenn Sie mehr als 10 mal mit ”JA“ antworten können, dann hat unsere Demokratie den Test bestanden.

Wenn Sie mehr als 3 mal mit ”NEIN“ antworten,  dann leben Sie sehr wahrscheinlich in einer  ............ NEIN, halt, das möchte ich jetzt zu Beginn nicht sofort beim Namen nennen, denn dann könnten Sie möglicherweise etwas irritiert sein. Oder vielleicht sogar auch schockiert, je nachdem, wie gutgläubig Sie bisher waren ?

Aber besser wäre es, wenn Sie zunächst erst einmal diesen Test machen, und dann etwas zum Nachdenken kommen, denn das scheint mir viel wichtiger zu sein, und das soll auch der Sinn dieses Tests sein.

Also befassen wir uns jetzt als nächstes mit diesen Demokratie-Test und versuchen Sie jetzt einfach die 12 Fragen zu beantworten, bei denen die Antwort auf diese Fragen, oder besser gesagt die Meinungen zu diesen Problemen oder Fragen jeden Tag von vielen Bürgern auf der Straße oder bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit gehört werden kann, und zwar eindeutige Antworten von der großen Mehrheit der Bürger, was sich durch jede einfache Meinungsumfrage sofort nachprüfen und bestätigen lassen würde. 

 

    1. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger einer Einführung des

                    Euro zugestimmt ?

                                                                 JA  ///  NEIN

    2. Frage : Hätte die Mehrheit der  Bürger eine Rettung der Banken

                   zugestimmt, wobei der Staat und somit der Steuerzahler

                   für viele Milliarden Euro die Bürgschaften übernehmen

                   müssen ?

                                                                 JA  ///  NEIN 

   3. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger dem Wegfall der

                  Vermögenssteuer zugestimmt, die ab 1997 nicht mehr

                  erhoben wurde, weil die Politiker beschlossen hatten,

                  daß der Staat auf diese vielen Milliarden von den

                  Reichen und den Vermögenden verzichten sollte ?   

                                                                  JA  ///  NEIN

   4. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger eine Reduzierung der

                  Körperschaftssteuer zugestimmt, die im Laufe

                  der Jahre von 56 % bis auf 15 % gesenkt worden ist  

                 ( also etwa im Verhältnis von ungefähr 4 zu 1 ),   

                  während im Gegensatz dazu im Laufe der Jahre die

                  Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer von 4 % bzw. 5 %

                  auf den 4-fachen Wert angehoben wurde, also auf 19 %  ?

                                                                  JA  ///  NEIN

   5. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger den vielen Rentenkürzungen

                  und diversen Nullrunden zugestimmt, die letztendlich

                  derart groß geworden sind, daß man heute mit den alten

                  Rentengesetzen von 1957 eine um etwa 35 % höhere

                  Rente erhalten würde, wenn die Politiker nicht

                  die vielen Schritte der Rentenkürzungen

                  durchgeführt hätten ?

                                                                   JA  ///  NEIN

   6. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger der Einführung einer

                  eigenfinanzierten Privatrente in der Höhe von 4 %

                  zugestimmt, ohne daß die Arbeitgeber den früher

                  normalerweise üblich gewesenen und damals

                   gesetzlich festgelegten gleichen Anteil für die

                   Rente beisteuern ? 

                                                                     JA  ///  NEIN

   7. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger zugestimmt,

                  erst mit 67 in Rente zu gehen ?

                                                                     JA  ///  NEIN

   8. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger einer Arzt-Praxis-Gebühr

                  und vielen Sonderzahlungen für Zahnarzt, Brille,

                  Rezepte u.s.w. zugestimmt ?

                                                                     JA  ///  NEIN

   9. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger der langsamen Ausbreitung 

                  einer Zwei-Klassen-Medizin zugestimmt ?

                                                                      JA  ///  NEIN

  10. Frage :  Hätte die Mehrheit der  Bürger einer Gesetzesänderung

                    zugestimmt, wodurch man die Kündigungsschutz-Gesetze

                    ausgehebelt hat und die Leih-Arbeit sanktioniert hat,

                   wodurch die Einkommen der Arbeitnehmer immer

                   mehr abgesenkt werden konnten ?

                                                                        JA  ///  NEIN

  11. Frage : Hätte die Mehrheit der  Bürger einer Kürzung der

                   km-Pauschale zugestimmt ?

                                                                        JA  ///  NEIN

  12. Frage : Hätte die Mehrheit der Bürger zugestimmt, in einen

                   Krieg zu ziehen, wie etwa nach Afghanistan ?

                                                                        JA  ///  NEIN

 

Doch um die Sache noch etwas abzurunden, so möchte ich hier noch eine weitere Frage anschließen, die allerdings außerhalb der oben genannten Fragen des ”Demokratie-Tests” zu bewerten sind :

        Können Sie mit wenigen Worten erklären, worin der Unterschied

        zwischen einer Demokratie und einer Diktatur besteht ?

Nein, Sie müssen diese Frage nicht unbedingt beantworten, aber vielleicht ist es etwas einfacher, eine Antwort zu finden oder eine Entscheidung zu treffen, wenn Ihnen drei Fragen zur Auswahl vorgestellt werden :

   –   Könnte es sein, daß wir in Deutschland in einer

         ”Kaschierten Kapitalismus-Demokratie“ leben ?

   –  Oder vielleicht sogar in einer ”Kaschierten Kapitalismus- Diktatur“ ?

   –  Oder stimmt weder das erste noch das zweite, sondern vielleicht könnte

       man unsere Gesellschaftsform bezeichnen als ”Freiwillige Knechtschaft“ ?

Darauf eine Antwort zu finden, ist bestimmt nicht einfach, zumal sich bisher nur wenige Autoren oder Wissenschaftler für das Sachgebiet Staatsrecht, Verfassungsrecht,  Bürger- und Freiheitsrecht ( oder ähnliche Sachgebiete ) mit diesem Thema ”Kapitalistische Demokratie“ befaßt haben, und wobei erst vor etwas mehr als 10 Jahren der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim sich getraut hatte als einer der ersten die Fakten und Tatsachen zu nennen und in einem seiner Bücher ”Der schöne Schein der Demokratie“ ( Droemer-Verlag, 2000 ) unsere Staatsform als das zu bezeichnen, was sie in Wirklichkeit darstellt, wie er das mit der Überschrift für sein 5. Kapitel bezeichnet hat, und zwar als eine ”Fiktive Demokratie“, was man auch als ”Pseudo- Demokratie bezeichnen kann.

 

( Nachträgliche Einfügung : Da es inzwischen nach der ersten Veröffentlichung diese Internet-Seite seit einigen Monaten ein weiteres Buch gibt, bei dem ein sachkundiger Autor eine klare Stellungnahme zu unserer ”Fiktiven Demokratie“ gibt, und zwar der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider in seinem Buch ”Die Souveränität Deutschlands“( Kopp Verlag ), so werde ich in meinen zusätzlich geplanten, also nachfolgenden Veröffentlichungen noch ein paar weitere Details dieser klaren Aussagen über unsere Demokratie aufzeigen, doch zunächst möchte ich hier nur ganz kurz vier Zitate aus diesem Buch aufführen, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen :

   ”Die Manager des Kapitals sind die neuen Herren der Welt.“( Seite 342 ),

   ”Die  Bürger  sind  dann  trotz  aller  Wahlen  entmachtet.“ ( Seite 134 ),

   ”Die Politik wird von den wenigen Parteiführern bestimmt,

     nicht wirklich von den Abgeordneten .........  Parteienstaaten sind

     eben nicht demokratisch, weil die Abgeordneten nicht unabhängig

     nach ihrem Gewissen entscheiden.“ (Seite 212 ),

  ”Diese Politik wird zur Verarmung großer Massen

    der Deutschen ........ führen.“ ( Seite 261 ),  

   

Vielleicht können Sie diese Hinweise bzw. diese oben aufgeworfenen Fragen dazu anregen, einmal selber von sich aus über unsere derzeitige Staatsform nachdenken ?

Da ich aber jetzt einmal von der Annahme ausgehe, daß Sie alle diese oben aufgeführten Fragen ehrlich beantwortet haben, so könnte es sein, daß wir einer Meinung sind,  wie man diese Staatsform bezeichnen sollte – wenn man der Wahrheit die Ehre geben will – die wir heutzutage in Deutschland haben, sodaß es eigentlich notwendig wäre, daß man über einige Änderung sprechen müßte. 

Sind Sie nicht auch dieser Meinung ?

Da ich aber bei meinen Veröffentlichungen bei allen Beurteilungen und Schlußfolgerungen immer mehrere Fakten zu Grunde legen will, so möchte ich als nächstes, bevor ich zu diesen Ergebnissen des Demokratie-Test einen Kommentar abgebe, Ihnen erst noch ein paar Informationen ( in Kurzfassung ) über die Situation in Deutschland und damit insbesondere über unsere Volkswirtschaft geben.

Nebenbei möchte ich aber hier erwähnen, daß Sie natürlich einen kurzen Kommentar zu diesem ”Demokratie-Test“ auch in dem Kapitel 22. 1. meiner Gesamt-Ausarbeitung ”Der geplante Kapitalismus“ nachlesen können, wobei ich zudem auch noch eine sehr aufschlußreiche Vision des Autors Georg Orwell eingefügt habe, der früher einmal einen Zukunftsroman geschrieben hat mit dem Titel : ”1984“, und der unsere heutige Gesellschaftsform sehr treffend charakterisiert hat, indem er sehr genau definiert hat, wie man diese unterschiedliche Meinung zwischen den Gesetzgebern ( also den Volksvertreter ) und dem Volk mit völlig anderer Meinung und der daraus resultierenden Auseinandersetzung in unserer Gesellschaft bezeichnen kann, wobei ich aber hier vorn dieses Wort noch nicht sofort benennen möchte.

Aber wie bereits gesagt, zunächst möchte ich Ihnen hier erst ein paar sehr kurz gefaßte Informationen über unsere derzeitige Situation in Deutschland und über unsere Volkswirtschaft aufzeigen – die Sie garantiert noch niemals in solch prägnanter Form zur Kenntnis bekommen haben – bevor ich dann weiter unten bei Punkt 3  bei der Klärung der ”Ursachen für die zu geringe Steigerungen der Einkommen innerhalb der letzten drei Jahrzehnte“ in dem Punkt 3 E eine erste kurze Stellungnahme dazu abgebe, wie aus meiner Sicht unser Deutschland und deren Regierungsform heutzutage zu beurteilen ist.

 

 

Punkt 2 :

        Der ”freiwillige“ Verzicht auf die Hälfte der Einkommen

 

Natürlich ist jedem Deutschen bekannt, daß es bei uns nach dem Krieg das ”Deutsche   Wirtschaftswunder“  gab,  aber anscheinend  hat  niemand  bemerkt ( was aber bereits 1975 begonnen hatte ), daß es spätestens ab etwa 1980 mit diesem Wunder zu Ende war und das ”Deutschen Abwrack-Wunder“ begonnen hatte.  

Natürlich klar doch, denn schließlich haben damals auch nicht die Glocken geläutet.

Und auch in den Jahren kurz nach 1980 wollte niemand etwas bemerkt haben, daß die Bürger immer weniger Real-Einkommen hatten, obwohl dies bereits auch damals in den Statistiken nachlesbar und nachweisbar war, zumindest immer im nachfolgenden Jahr. Und weil dieser Trend mehrere Jahr angehalten hat, so müßten das auch die Dümmsten bemerkt haben ?

Oder wie war das damals zu Beginn der 80er Jahre ?  

Aber damit Sie nicht denken, daß es sich um Kleinigkeiten gehandelt hat, wie die Real-Einkommen weniger geworden sind, so möchte ich Ihnen hier auf alle Fälle die tatsächlichen Zahlen zeigen, die auch in den Statistischen Taschenbuch ( des Ministeriums für Arbeit von Soziales ) von 2009 oder älter nachweisbar sind.

Dabei galten folgende Werte für die Veränderungen der Real-Einkommen  von 1980 bis 1985 :

         – 0,2 %  /  – 1,8 %  /  – 2,2 %  /  – 1,2 %  /  – 0,9 %  /  – 0,7 %

 

( Anmerkung : Da aber diese Zahlen bei mir nur in dem Kapitel 4 und in der Tabelle 18 aufgelistet sind, die jedoch in dieser ersten Internet- Veröffentlichung nicht enthalten sind, sondern nur in den Texten von ”Der geplante Kapitalismus“, so zeige ich hier diese Zahlen direkt auf. Und dort in Kapitel 4 habe ich auch aufgezeigt, daß die Reduzierung der Real- Einkommen insgesamt von 1980 bis heute, oder bis zum Jahr 2010 in etwa in dieser gleichen Größenordnung von  –  7 % liegt, aber nur gemäß den offiziellen Statistiken, denn in Wirklichkeit war die Reduzierung der Kaufkraft und das Absinken des Lebensstandards noch sehr viel größer, wie ich Ihnen das noch aufzeigen werde.  )

 

Insgesamt sind also die Real-Einkommen gemäß den offiziellen Statistiken um knapp 7 % gesunken.

Und das will keiner gemerkt haben ?

Oder aber, vielleicht war es damals den Deutschen nicht wichtig, denn schließlich waren sie ja vorher in den 50er und 60er und 70er Jahren über einem Zeitraum von 30 Jahren gewohnt gewesen, daß es immer nur aufwärts ging ?

Nein, die Deutschen wollten es nicht wahrhaben, daß das Wirtschaftswunder zu Ende gehen sollte, denn wie oben gesagt, die Glocken ..........

Aber die Nutznießer des Kapitalismus schienen es gemerkt zu haben, indem man dies sehr gut an der Entwicklung der deutschen Aktienwerte erkennen kann. Im Prinzip gibt es zwar die offiziellen DAX-Werte, also die Entwicklung der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften erst seit dem Jahr 1988, aber es gibt zudem auch einige inoffizielle Berechnungen, indem man die DAX-Werte ab dem Jahr 1960 nachberechnet hat. Diese Angaben sind auch im Internet abrufbar.

An Hand dieser nachberechneten Werte kann man erkennen, daß der DAX von 1960 bis 1983 in etwa immer bei den Werten von 600 Punkten dahin gedümpelt ist. Aber dann ab 1983 begannen die Wert plötzlich anzusteigen, und zwar von 1983 bis 1996 in etwa mit ähnlichem Anstieg von 600 bis auf 2300 Punkte. Und dann ab 1993 war der Anstieg nochmals stärker geworden, weil der Kapitalismus die Bürger der DDR über den Tisch gezogen hat und es verstanden hat, noch mehr Geld den Nutznießern des Kapitalismus zukommen zu lassen,  aber das brauchen wir hier nicht zu diskutieren.

Auf alle Fälle haben die Nutznießer des Kapitalismus auf einmal gemerkt, daß es in der deutschen Wirtschaft und damit hauptsächlich in der deutschen Industrie mit einem mal andere Methoden gab, wie man auf Kosten der Arbeitnehmer größere Gewinne erzeugen konnte, was sich aber nur auf die Aktien-Besitzer positiv ausgewirkt hat. Denn den Arbeitnehmern ging es keinesfalls besser, wie bereits oben gesagt, doch die wollen das nicht gemerkt haben. Wie das damals in diesen Jahren sich entwickelt hat, und was dabei alles eine Rolle gespielt hat und wodurch diese Entwicklung beeinflußt worden war, das habe ich ausführlich in Kapitel 18 erläutert, sodaß ich hier auf diese Details nicht eingehen will.

Doch eine bestimmte Entwicklung muß ich hier doch noch erklären, indem ich mich jetzt noch etwas intensiver mit den Einkommen der Arbeitnehmer in der deutschen Industrie befassen will.

Wie bereits oben gesagt, so waren die Deutschen bis 1980 daran gewohnt, daß es mit dem Wirtschaftswunder immer bergauf gegangen war. In dieser Zeit sind die Einkommen immer nur angestiegen, wobei der Grund eindeutig daran lag, daß die Deutschen sehr fleißig waren und somit die Produktivität in den Unternehmen von Jahr zu Jahr angestiegen war.

Dies war natürlich auch den Arbeitgebern klar, und deshalb waren damals in der Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“ die Arbeitgeber immer bereit einen gerechten Anteil am Gewinn und einen gerechten Anteil an den steigenden Umsätzen abzugeben.

Wenn man diese Entwicklung jetzt einmal nicht an Hand der konkreten Zahlen der Einkommen bewerten will, sondern wenn man diese Produktivitäts-Steigerung mit den steigenden Zahlen für die Gesamt-Bezahlung aller Mitarbeiter in der Industrie im Verhältnis zum Umsatz gleichsetzen will – denn anders als durch die Produktivitäts-Steigerungen konnten ja die Umsatz-Steigerungen nicht zustande kommen – dann läßt sich diese Entwicklung sehr deutlich erkennen.

( Die Einzelheiten dazu stehen In Kapitel 18. 7. und in TABELLE  43 )

Oder ganz konkret gesprochen bedeutet dies, daß zu Beginn der 50er Jahre der Anteil der Brutto-Löhne und -Gehälter als Gesamtsumme ( aller Mitarbeiter )  in der Industrie im Verhältnis zum Umsatz bei etwa 18 % lag.

Dieser Wert – also der Anteil der gesamten Brutto-Einkommen aller Arbeitnehmer am Gesamt-Umsatz der Industrie  – stieg dann bis zu Beginn der 60er Jahre auf 19 % . Während der 60er Jahre stieg bis zu Beginn der 70er Jahre dieser Wert bis auf 22 % an und lag dann schließlich im Jahr 1975 bei 25 %.

Wie oben gesagt, bis zu dieser Zeit haben die anständigen Arbeitgeber immer ihren Arbeitnehmer den ihnen zuständigen Anteil an der Produktivitätssteigerung in Mark und Pfennig ausbezahlt und deshalb ist es mit der wirtschaftlichen Entwicklung immer aufwärts gegangen.

Oder konkret in Zahlen bedeutet dies, daß die Umsätze in der Industrie von 1950 bis 1975 von 82 Mrd. DM auf 733 Mrd. DM gestiegen sind, also in etwa um den Faktor 9 bzw. um 800 %. Als Mittelwert läßt sich daraus eine jährliche Steigerungsrate von etwa 9,1 % ermitteln.

Und gleichzeitig sind in dieser Zeit von 1950 bis 1975 die Ausgaben für die Mitarbeiter von 15,5 Mrd. DM auf 183 Mrd. DM gestiegen. Das ergibt einen Faktor von 11,8 beziehungsweise eine Steigerung von 1080 % , woraus sich eine durchschnittliche Steigerungsrate pro Jahr von etwa 10,4 % ermitteln läßt.

Daraus läßt sich also erkennen, daß in diesen Jahrzehnten des Deutschen Wirtschaftswunder die Anteile für die Bezahlung der Mitarbeiter sich ständig verbessert, also erhöht haben, indem die Steigerungsrate für die Umsätze im Mittel bei 9,1 % lag, während die Steigerungsrate für die Anteile der Einkommen der Arbeitnehmer im Mittel um mehr als 1 % höher war, und zwar bei 10,4 % . Wie gesagt, bei einer Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter war das eine normale Entwicklung, man könnte auch sagen : eine ”gerechte“ Entwicklung, weil ja die Ursache für die Steigerungen der Einkommen in der Tat die Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter war.

Aber mit einem mal sollte diese Entwicklung mit der gerechten Bezahlung der Mitarbeiter zu Ende sein und man hat damals einige Hebel in Bewegung gesetzt, damit in Deutschland der Wohlstand für die Arbeitnehmer nicht in den Himmel wachsen sollte.

Denn wie bereits aus den DAX-Werten ablesbar war, so geht das Anwachsen des Volkswohlstandes nicht mit dem Anwachsen der Gewinne der Nutznießer des Kapitalismus und mit der Steigerung der Aktienwerte einher.

Also mußte aus Sicht der Ideologie-Anhänger des ”Raubtier-Kapitalismus“ der Trend, der in Deutschland anscheinend immer weiter ging, gebremst werden, denn schließ wäre das auch für andere Länder ein Vorbild gewesen, und der internationale Kapitalismus, also der Global-Kapitalismus hätte keine großen Gewinne machen können, wenn weiterhin relativ große Anteile den Arbeitnehmern ausbezahlt worden wären.

Nein, nach Meinung der Ideologie-Verkünder, oder genauer gesagt : der ”Wächter über den Kapitalismus“ mußte das aufhören.

Das heißt aber nicht, daß die Produktivitäts-Steigerungen in den Unternehmen, insbesondere in der Industrie aufgehört haben, sondern ganz im Gegenteil, denn in den 80er und 90er Jahren lagen diese Werte viel höher, als in den 70er Jahren,

insbesondere auch weil durch die Einführung der EDV – wie etwa CAD und CAM – die Produktivität nochmals gesteigert werden konnte, wobei ich diese Einzelheiten ebenfalls in Kapitel 18 beschrieben habe.

Das heißt, daß die Anteile der Arbeitnehmer hätten eigentlich noch mehr wachsen müssen als vorher – und zwar theoretisch auf mindestens 33 % – aber genau das Gegenteil war der Fall.

Da sich ja so eine Entwicklung nicht zufällig ergeben kann, denn das waren ja völlig gegensätzliche Veränderungen, so kann es sich eigentlich nur um ganz bewußt herbei geführte Aktionen gehandelt haben, die damals in die Wege geleitet worden sind, von denen ich einige Hinweise über die Ereignisse der damaligen Zeit in Kapitel 18 aufgezeigt habe.

Da ich aber hier nicht nochmals auf diese Einzelheiten eingehen will, so möchte ich hier nur die abschließenden Fakten aufzählen, indem man also damals ab dem Jahr 1975 erreicht hat, daß in der Industrie die Anteile vom Umsatz, die man an die Arbeitnehmer ausbezahlt hat, immer mehr gekürzt wurden. Und dadurch war letztendlich erreicht worden, daß trotz des Ansteigens der Umsätze der Unternehmen in der Industrie und trotz Ansteigens der Produktivität die Real-Einkommen nicht ebenfalls gestiegen sind.

Sondern ab 1980 sind die Real-Einkomme bis heute – oder weil ich bei den meisten Berechnungen als letztes das Jahr 2007 zugrunde gelegt habe, somit  gemäß den Berechnungen bis 2007 – insgesamt als Mittelwert gesunken, also die Steigerungsrate ( insgesamt als Mittelwert ) war negativ, wobei gemäß den offiziellen Zahlen, wie sie in den Statistischen Taschenbüchern des Bundesministerium für Arbeit und Soziales ( jeweils unter Punkt 1.14 ) in diesen 27 Jahren insgesamt um etwa 3 % gesunken sind. Wie gesagt, das sind die offiziellen Zahlen, die man immer verkündet hat und die auch die Politiker und die Gewerkschaft erfahren, und somit habe ich in meinen Berechnung, insbesondere in Kapitel 18 immer nur diese Zahlen verwendet habe.

 

( Aber ........... Anmerkung :  Wenn man selber einmal diese Zahlen nachrechnet und sich aus den Statistischen Jahrbüchern die Durchschnitts- Einkommen pro Monat aller Arbeitnehmer von 1980 ansieht ( = 1260,- € ), sowie für 2007 ( 2266,- € ), und dann mit den Brutto / Netto-Faktoren ( 1980 = 71,6 % und 2007 = 65 % ) die Netto-Einkommen berechnet, dann erhält man die Werte für 1980 von 902,-  Euro und 1473,- Euro für 2007. Daraus läßt sich ableiten, daß die durchschnittlichen Netto-Einkommen aller Arbeitnehmer in dieser Zeit von 27 Jahren um insgesamt den Faktor 1,63 gestiegen sind oder mit anderen Wort : um 63 % gestiegen sind ! Doch wenn man sich zusätzlich noch den Verbraucherpreis-Indem für alle privaten Haushalte von 1980 und 2007 ansieht, wie diese ebenfalls in den Statistischen Jahrbüchern stehen – wobei man die Zahlen etwas zusammen suchen bzw. umrechnen muß – dann läßt sich für diese Zeit eine Preissteigerung von insgesamt 80 % bis 85 % ermitteln – je nachdem, wie genau man rechnet und welche Jahrbücher man einsieht.  

Hoppla, hoppla, hoppla ? Die Einkommen sind um 63 % gestiegen, aber die Preis sind um etwa 80 % gestiegen ! Na so etwas ? Oder mit anderen Worten : Die Real-Einkommen sind von 1980 bis 2007 um etwa 15 % bis 20 % gefallen. Aber das soll natürlich niemand wissen und deshalb steht das nirgendwo richtig geschrieben. Wie soll man so etwas nennen ? Volksverdummung oder Verarschung der Bürger ?

Aber nein doch, der Grund ist ein ganz anderer, und zwar wollte man den lieben netten Bürgern nicht die Laune verderben und ihnen den Eindruck vermitteln, daß sie alle – wie das oft im Fernsehen in den Talk-Shows zu hören ist – im Paradies oder im Schlaraffenland leben.

Sind sie nicht rücksichtsvoll, unsere Politiker ? )

 

Das aber bedeutet ganz konkret, daß man somit Ausgaben für die Gesamt- Einkommen der Arbeitnehmer in Bezug auf die Anteile am Umsatz nicht etwa gesteigert hat ( und zwar entsprechend den von den Arbeitnehmern erwirtschafteten zusätzlichen Produktivitäts-Steigerungen ), sondern daß man diese Anteile im Laufe der Jahre immer mehr gekürzt hat.

Das heißt, man hat in der Industrie im Laufe von 32 Jahren, also von 1975 bis 2007 den früheren Anteils-Wert von 25 % vom Umsatz auf 14 % gekürzt.

Oder mit anderen Worten : Im Jahr 2007 wurde für die Arbeitnehmer in der Industrie in Deutschland nur noch ein Anteil von 14 % vom Gesamt-Umsatz für deren Gesamt-Brutto-Einkommen ausgegeben, und heutzutage ....... bzw. im Jahr 2011 oder 2012  oder 3013 noch viel weniger.

Und genau das war auch der Grund, weshalb die Unternehmen immer mehr Geld verdienen und immer mehr Geld abzweigen konnten, sodaß der Global- Kapitalismus – oder genauer gesagt : der ”internationale Raubtier-Kapitalismus –  immer größer und immer mächtiger werden konnte, insbesondere der Finanz- Kapitalismus, der sich immer größere Anteile von der Real-Wirtschaft angeeignet hat. Und was hierbei besonders wichtig ist : der Finanz-Kapitalismus in Deutschland und somit auch die  Real-Wirtschaft  in  Deutschland wird bei den größten Firmen mit mehr als der Hälfte ( mit mehr als 55 % ) vom Ausland beherrscht – wobei ich im Text weiter hinten noch genaue Zahlen vorlege – sodaß die deutschen Arbeitnehmer ihre Frondienste mit mehr als der Hälfte für das Ausland leisten.

Weil aber in Deutschland bei der Real-Wirtschaft die Industrie der größte Wirtschaftszweig ist, wobei auch gilt, daß die Einkommen in diesem Wirtschaftszweig immer die schnellsten und höchsten Steigerungsraten hatte und somit immer Vorreiter für alle anderen Arbeitnehmer waren, so möchte ich diesen wichtigsten Wirtschaftszweig als Erklärung für die Entwicklung der gesamten Volkswirtschaft in Deutschland verwenden, und Ihnen hier vorab einige Zahlen als Beispiel benennen, aber sozusagen als Einstieg zuerst einmal für alle Arbeitnehmer in Deutschland :

       Durchschnittliche Brutto-Monats-Einkommen aller Arbeitnehmer  

                       im Jahr 1975 =  1830,- DM ( = 936,- € )

                       im Jahr 2007 =  2266,-  €

Um aber hierbei auch noch die Realität besser zu verdeutlichen, so möchte ich zudem auch noch die durchschnittlichen Netto-Monats-Einkommen aufzeigen, wobei man die Brutto/Netto-Quote aus dem Statistischen Taschenbuch ( z. B. von 2010 ) Punkt 1.14 zu Grunde legen kann, die im Jahr 1975 bei 73,7 % lag und im Jahr 2007 bei 65,0 %. Daraus ergibt sich

       Durchschnittliche Netto-Monats-Einkommen aller Arbeitnehmer  

                        im Jahr 1975 =  1348,- DM   ( = 689.- € )      

                        im Jahr 2007 =  1473,-  €

Hierbei bitte ich zu beachten, daß man sich als grobe Anhaltswerte merken kann, daß in den Jahren 1975 und 2007 die Größenordnung der Zahlen in etwa gleich groß war, und nur die Zuordnung der Währung – also DM bzw. Euro – war anders.

Aber wenn man die tatsächlichen Werte vergleicht, dann bedeutet das, daß im Durchschnitt ein Arbeitnehmer im Jahr 2007 netto etwa 2,1 mal so viel verdient hat, wie im Jahr 1975 , man könnte auch sagen

                               etwa  110 % mehr.

Doch dabei muß man beachten, daß die Steigerungsrate für die Preise ( siehe TABELLE 17 und TABELLE 18 ) in diesen 32 Jahren genau so groß war, also es sind die Preise in etwa um den Faktor 2,13 bis 2,20 gestiegen, man könnte dazu auch sagen :

                 Die Preise insgesamt sind um  110 % gestiegen.

Doch halt, weil die meisten Bürger heutzutage – insbesondere die jüngere Generation – immer dem Geschwätz der Politiker mehr glauben, als den ”Alten, die immer alles besser wissen“, so möchte ich hier die nackten Zahlen aus den langweiligen Statistiken etwas verdeutlichen, indem ich zwei ganz konkrete       – kleine – Beispiele und Preisvergleiche hier aufzeigen will ( gemäß den Angaben in dem Kapitel 21 ), aber zudem nachher auch noch die Preise für des Deutschen liebstes Kind, also für die Autos aus dem Jahr 1975 und 2007 vergleiche.

Doch zunächst hier folgende ”Kleinigkeiten“ : 

Im Gegensatz zu den offiziellen Zahlen ( weil man sich nicht unbedingt auf die offiziellen Preissteigerungsraten verlassen sollte ) kann man sich auch einmal ein paar ganz konkrete Beispiele ansehen, damit man in etwa einschätzen kann, wie der Wohlstand damals im Jahr 1975 mit unseren derzeitigen ”Stand“ verglichen werden kann, wobei ich daran zweifeln möchte, ob das Wort ”Wohl“ überhaupt noch passend ist.

Wie ich oben aufgezeigt habe, so sind die Zahlen für die Netto-Löhne und Netto-

Gehälter nicht genau gleich, aber sehr ähnlich, denn es ergibt sichn bei den Zahlen nur eine Differenz von 125. Das sind weniger als 10 % Unterschied.

Aber bei diesen Zahlen wird der Zusammenhang dabei leichter ersichtlich, weil man nur die Zahlen vergleichen braucht, ohne eine Umrechnung von DM in Euro vornehmen zu müssen. Und somit lassen sich sehr gut die Preise beurteilen, oder genauer gesagt : vergleichen,

          die die Bürger

           – bei annähernd gleichen Zahlenwerten für die Einkommen –

          für diese Produkte ausgeben mußten bzw. ausgegeben haben,

          die sie sozusagen ”fast täglich“ brauchen :

         ––––––––––

       Im Jahr 1975 kostete ein Liter Benzin        84 Pfennige  

       Im Jahr 2007 kostete ein Liter Benzin       150 Cent    ( also etwa 3,- DM )

                ( und im Jahr 2012 : 160 Cent )

          ––––––––––

       Im Jahr 1975 kostete eine BILD-Zeitung      25 Pfennige

       Im Jahr 2007 kostete eine BILD-Zeitung      50 Cent   ( also etwa 1,- DM )

                      ( und im Jahr 2012  : 70 Cent )

          ––––––––––

Ja, so ändern sich die Zeiten.

Und es änderte sich die Währung von DM nach Euro.

Aber bei den Beträgen muß man teilweise mehr das doppelte hinlegen.

Nur die Zahlenwerte für die Einkommen sind fast gleich geblieben.

Das bedeutet, daß man heutzutage für einen Liter Benzin viel länger arbeiten muß, als damals zu der Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“, also im Jahr 1975, oder für eine BILD-Zeitung auf jeden Fall mehr als doppelt so lange.

Hoch lebe das ”Deutsche Abwrack-Wunder“ !

Hoch lebe der ”Raubtier-Kapitalismus“ !

Und diese Preise und Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, denn eine bessere Aussage über den Wohlstand – mitsamt den weiter unten gemachten Angaben über die Preise der Automobile – wird sich wohl kaum finden lassen.

Toll ?

Was für einen tollen Wohlstand wir heutzutage haben, wenn man dies im Vergleich zum Jahr 1975 betrachtet, finden Sie nicht auch ?

Aber das will heute niemand mehr wahrhaben !

Was sind die Deutschen doch für duldsame Unterstützer des Kapitalismus, indem sie bereit sind, von Jahr zu Jahr immer mehr Opfer zu bringen, oder etwa nicht ? Was meinen Sie ?

Eigentlich könnte man hier auch die Frage stellen, wie man solche ”duldsame Bürger“ nennen sollte, die es ansonsten in keinem Land Europas gibt.

Doch machen wir weiter mit der nackten Wahrheit, also nochmals zur Wiederholung die nackten Zahlen aus den Statistiken :

Für die Preise der letzten 32 Jahre kann man folgendes feststellen :

                 Die Preise insgesamt sind um  110 % gestiegen.

Und somit galt :

                 Die Steigerungsrate der Real-Einkommen

                – natürlich nur theoretisch gemäß den offiziellen Statistiken,

               weil sich offiziell keine anderen Zahlen ergeben –

               lag bei    NULL  Prozent !

Doch auch diese sehr verschönert dargestellten Zahlen in den offiziellen Statistiken sprechen trotz allem eine deutliche Sprache.

Also beschäftigen wir uns weiterhin mit diesen Zahlen.

Besonders interessant ist dabei der Vergleich mit der Steigerungsrate für das Bruttosozialprodukt, die ganz großartig war, fast wie im ”Wunderland“, indem der Wert des BSP im Jahr 1975 bei 1028 Mrd. DM lag ( = 525 Mrd. € ) und im Jahr 2007 bei 2446 Mrd. € .

Dadurch ergab sich

              Der Faktor für die Steigerung des BSP   =    4,6

Oder dieser Wert in Prozent ausgedrückt ergibt eine

              Steigerung des BSP     360 %

Doch weil es in den Fachbüchern und auch bei den Politikern üblich ist, daß man diesen Steigerungswert normalerweise nicht angibt, weil diese Zahlen manchmal recht groß erscheinen, so wird diese Angabe immer als ”nominale Steigerung des BSP“ bezeichnet.

Aber meistens berichtet man bei diesen Angaben immer nur über die ”reale Steigerung des BSP“, indem jedes Jahr von dem ”nominalen Wert“ die Preissteigerungs-Werte abgezogen werden.

Wenn man aber jetzt den Gesamt-Wert für die Steigerung des ”Realen BSP“ ermitteln will, dann kann man nicht einfach die beiden Summen des nominalen BSP und der Preissteigerungsrate voneinander abziehen, sondern man muß für die Ermittlung eines Anhaltswertes die Durchschnitts-Zahlen pro Jahr zu Grunde legen. Für das nominale BSP erhalten wir dabei 4,9 % p.a. und für die Preissteigerung 2,4 % p.a., sodaß sich aus der Differenz der Wert für die Steigerung des ”realen BSP” von 2,5 % pro Jahr ergibt. Und daraus erhalten wir für 32 Jahre ( also von 1975 bis 2007 ) insgesamt eine Steigerung von 120 %.

Ist das nicht toll ?    

Und nochmals zur Erinnerung :

            Die offizielle Steigerungsrate der Real-Einkommen

            lag fast bei  NULL  Prozent !

Damit das auch richtig beurteilt werden kann, so möchte ich hier darauf hinweisen ( wie ich das ausführlich in Kapitel 18. 5. und Kapitel 18. 5. 3.   beschrieben habe ), daß die Steigerungsraten in den 50er und 60 Jahren sowohl für das BSP, sowie auch die Umsätze in der Industrie, aber auch bei den Brutto- Einkommen in der Größenordnung von jeweils 8 % bis 12 % pro Jahr gelegen sind. Immer und jedes Jahr wieder.

Und die Steigerung der Real-Einkommen lagen dabei in etwa jeweils bei der Hälfte dieser Werte, also bei 4 % oder 5 % oder 6 %, wie ich das weiter hinten in Kapitel 18. 5. 3. als Gesetzmäßigkeit für eine gut funktionierende Volkswirtschaft aufgezeigt, in Anlehnung an die 50er und 60er Jahre. 

Und dann war mit einem mal alles anders, und zwar ab dem Jahr 1975, als man den Startschuß gegeben hatte, dem Deutschen Wirtschaftswunder ein Ende zu bereiten.

Von da an ging’s bergab.

Das heißt, man hatte in den nachfolgenden Jahrzehnten mit einem mal immer noch ganz tolle Steigerungsraten für das BSP, und zwar ergab sich insgesamt für die Steigerung des ”Realen BSP“ in 32 Jahren ein Prozentsatz von 120 %.

Und für die Arbeitnehmer ergab sich in dieser Zeit ein Steigerungswert von insgesamt Null %.

Doch hierbei sollte folgendes beachtet werden, oder genauer gesagt : richtig verstanden werden. Denjenigen Anteil, den früher immer die Arbeitnehmer erhalten haben – also jeweils die Hälfte von den Steigerungswerten des BSP – haben von da an die Arbeitgeber für sich behalten.

Was soll man dazu sagen ?

Oder anderes gesagt : Wie soll man so etwas nennen ?

Soll man dazu sagen :

      ”Man hat die Arbeitnehmer abgezockt“ ?

 Oder

      ”Man hat die Arbeitnehmer übers Ohr gehauen“ ?

Oder

      ”Man hat die Arbeitnehmer um ihren Anteil betrogen“ ?

Doch halt, jetzt muß ich hier erst noch eine weitere Klarstellung machen, indem ja diese Zahl mit den 120 % Steigerungsrate nur die halbe Wahrheit ist.  

Denn um die Halbierung der Einkommen richtig verstehen zu können, und um zu erfahren, wo die andere Hälfte hingegangen ist, so müssen wir uns erst noch die Zahlen, also die Steigerungswerte in der Industrie ansehen.

Da die Umsätze in der Industrie in dieser Zeit, die wir uns ansehen wollen, also von 1975  bis 2007 um fast den gleichen Wert gestiegen sind, und zwar von 733 Mrd. DM ( = 375 Mrd. € ) im Jahr 1975 auf 1691 Mrd. € im Jahr 2007, so ergibt auch dies fast, wie beim nominalen BSP : 

                   eine Steigerung um     den  Faktor    4,5

Oder mit Angaben der Prozentual-Werte 

                  Steigerung des Umsatzes in der Industrie   350 % .

Toll !

Aber ........ bei diesen Steigerungswert kann man nicht zwischen ”nominal“ und ”real“ unterscheiden. Denn alles, was in der Industrie als Umsatz getätigt wird, davon werden auch die Gewinne abgezweigt.

Und Gewinne sind ”real“

Und die Steuern der Arbeitgeber oder deren ”Einkünfte“ werden in etwa mit weniger als 6 % versteuert, wie das gemäß den Angaben in den Statistischen Jahrbüchern leicht nachrechen läßt und wie ich das weiter hinten im Text mehrmals erwähnt bzw. berechnet und aufgezeigt habe.!

Und die paar Prozent für die teurer gewordenen Lebensmittel spielen bei den Umsätzen in der Industrie überhaupt keine Rolle, denn die kaufen keine Waren dafür, sondern da werden Aktien oder andere Wertpapiere gekauft.

        Mit anderen Worten :

        Auch die Gewinne in der Industrie stiegen um etwa 350 %.

Jetzt läßt sich vielleicht besser verstehen, wohin die nicht ausbezahlten Anteile am Umsatz für die Einkommen der Arbeitnehmer gegangen sind. 

Ach ja, bevor ich es vergesse, von diesen Gewinnen gehen immer jeweils 55 % ins Ausland, aber darauf komme ich nochmals zu sprechen, damit ich Ihnen die genauen Zahlen und die Quellenangaben aufzeigen kann. 

Was aber zudem auch noch wichtig ist :

Die ”Reale Steigerung des BSP“ und genau so auch die Steigerungen der Umsätze in der Industrie kommen zustande

          durch die Produktivitäts-Steigerungen der Mitarbeiter.

Man könnte dies auch bezeichnen als ”Steigerung der Effektivität“ bei den Mitarbeitern.

Das bedeutet : Die Arbeitnehmer haben gearbeitet, und mehr gearbeitet und noch mehr gearbeitet und immer noch mehr gearbeitet und immer nochmals noch mehr gearbeitet und .........................

Und die Arbeitgeber haben sie immer nur in den Arsch getreten.

           Die offizielle Steigerungsrate der Real-Einkommen über

           einen Zeitraum von 32 Jahren lag bei  NULL  Prozent !

So eine Entwicklung kann man nur als eindeutige Merkmale des ”Raubtier- Kapitalismus“ bezeichnen.

Aber nein, die Deutschen haben das alle nicht gemerkt.

Eigenartig ?

Was soll man dazu sagen ?

Sind sie nicht lieb, die Deutschen ?

Oder haben sie diese Folgen einer ständigen Ausbeutung verschlafen ?

Was für eine Entwicklung zu Gunsten der Arbeitgeber in Deutschland ?

Was für eine ”El Dorado“ für den Kapitalismus !

Doch wie bereits gesagt, alles das wollen die Deutschen nicht zur Kenntnis nehmen und sie wollen nicht wahrhaben – oder genauer gesagt : überhaupt nicht wissen – wie in Deutschland der Kapitalismus funktioniert.

Vielleicht deshalb, weil    ”Nicht sein kann, was nicht sein darf“ ?

Doch um hier einmal den lieben netten Mitbürgern die Wahrheit vor Augen zu führen, so möchte ich an dieser Stelle eine Erklärung einfügen, wie der Kapitalismus tatsächlich funktioniert, wobei ich dieses mit Absicht teilweise etwas vereinfacht dargestellt habe.

Aber weil dazu am besten ein Text geeignet ist, den ich bereits vor einiger Zeit verfaßt habe, so möchte ich ganz einfach diesen Text hier nochmals aufzeigen, den Sie weiter hinten in Kapitel 22. 22. nochmals finden können, wobei dort auch noch weitere zusätzliche Schlußfolgerungen angefügt sind. 

Um den Kapitalismus in unserer Neuzeit besser verstehen zu können, so möchte ich hier ein kennzeichnendes ”Demonstrations-Modell für das gute Funktionieren des Kapitalismus“ aufzeigen, das die meisten Arbeitnehmer in der Industrie theoretisch jeden Tag und jeden Monat und jedes Jahr bemerken müßten, indem sie tagtäglich für den Kapitalismus und somit für die Reichen und Privilegierten ”den Rücken krumm machen“, aber was die deutschen Bürger trotzdem nicht wahrhaben wollen.

Nein, es ist ja viel einfacher, die Realität nicht sehen zu wollen.

Wie in den nachfolgen Texten mehrfach aufgezeigt wird, so müssen in unserer Volkswirtschaft in Deutschland etwa 90 % der Bürger ihr Brot als Arbeitnehmer verdienen, wobei aber deren Einkommen innerhalb der letzten Jahrzehnte im Verhältnis zu den Umsätzen und im Verhältnis zu den Einkommen und Einnahmen der Unternehmer und Reichen immer mehr gesunken sind.

Natürlich ist es schwer, dabei  als Arbeitnehmer diese Zusammenhänge zu erkennen, ganz einfach weil die Verschiebung der Gelder ”von unten nach oben“ durch viele Umwege und durch viele Tricks für den einfachen Bürger nicht so ohne weiteres nachvollziehbar oder verständlich ist.

Wie gesagt, diese Regelungen und diese Gesetzmäßigkeiten sind sehr kompliziert und kaum zu überblicken, zumal es sich in unserem Land mit mehr als 80 Millionen Menschen um eine große Anzahl von Menschen handelt.

Das heißt, ein solches Gebilde einer Volkswirtschaft läßt sich sehr schwer verstehen.

Aber ........ wenn man einmal die Möglichkeit hätte, in diesem riesengroßen Gebilde ein kleines Segment heraus zu greifen, in dem in etwa die gleichen Gesetzmäßigkeiten vorherrschen – aber in einer sehr komprimierter Form – dann wären die Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus sehr wahrscheinlich etwas leichter zu verstehen. Und genau so ein ”kleines Segment der Volkswirtschaft“ läßt sich tatsächlich finden, und zwar ist das der Fall bei dem Unternehmen, das bei uns in Deutschland an erster Stelle im DAX steht, und zwar bei dem VW-Konzern.

Da ich verschiedene Fakten und Zahlen über diese sogenannte ”Muster-Firma“ für Deutschland auch an anderer Stelle aufgezeigt habe, aber dabei meistens bei den Vergleichen zwischen der Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders und heute, so möchte ich aber diesmal eine Bestandsaufnahme über den ”Kapitalismus von heute“ vornehmen, um Ihnen einmal vor Augen zu führen, wie der Kapitalismus in der Realität funktioniert, was aber die Bürger und insbesondere auch die Arbeitnehmer – und natürlich auch die Arbeitnehmer von VW – niemals richtig erkennen oder überhaupt wahrnehmen wollen. Und das alles, obwohl es in diesem kleinen ”Muster-Segment des Kapitalismus“ im Prinzip die für einen Vergleich ( zwischen Nutznießern des Kapitalismus und Arbeitnehmern ) notwendigen Zahlen am leichtesten zugänglich sind, indem jedes Jahr ein ”Jahresbericht“ veröffentlicht wird, der für jeden Bürger zugänglich ist.

Und genau solche Zahlen aus einem dieser Jahresberichte wollen wir uns einmal etwas näher ansehen und daraus einige Erkenntnisse ableiten.

 

( Anmerkung : Obwohl ich in meinen Texten mich meistens auf die Zahlen für das Jahr 2007 beziehe, weil diese Daten gesichert sind und ich mich bereits seit längerer Zeit mit diesen Problemen befaßt habe, so möchte ich aber hier als nachträgliche Korrektur auch die Zahlen von 2010 angeben und die Werte für das Jahr 2007 nur noch in Klammer angeben. )

 

Folgende Zahlen sind dabei für den VW-Konzerns zu erfahren, wobei ich hier die ersten acht Positionen aus den jeweiligen Geschäftsberichten übernommen habe, aber dabei nur die gerundeten Milliarden-Beträge aufzeige. 

Die zudem aufgelisteten letzten vier Positionen wurden aus den Zahlen der Geschäftsberichte abgeleitet, und zwar weil ab den Jahr 2005 keine separaten Werte für die Summe der Brutto-Löhne und Brutto-Gehälter mehr angeben wurden. Da man aber aus dem Jahr 2005 und den vorhergehenden Jahren das Verhältnis von dieser Summe der Brutto-Einkommen im Verhältnis zu den Gesamt-Ausgaben für die Mitarbeiter  –  also einschließlich der zusätzlichen Sozial-Abgaben – ableiten kann, so habe ich diesen Wert für das Jahr 2005 ( also 11,825 zu 14,796 Mrd. € ) von 80 % auch für die nachfolgenden Jahre zum Ansatz gebracht und damit die Summe für die Brutto-Löhne und Brutto-Gehälter ermittelt, die somit für 2010 bei etwa 15,2 Milliarden Euro lag.

 Für die Berechnung der Summe der Netto- Einkommen aller Mitarbeiter habe ich die Netto-Quote gemäß dem Statistischen Taschenbuch Punkt 1.14 verwendet, die für das Jahr 2010 bei 67,1 % und für 2007 bei 66,9 % lag ( also die durchschnittlichen Werte der Netto- Einkommen zu den Brutto-Einkommen ), sodaß sich für 2010 die Summe von 10,2 Milliarden Euro ergab.

Und für die Berechnung des Verhältnisses von der Summe aller Brutto- Einkommen aller Mitarbeiter zum Umsatz ( ohne MWSt ), sowie für die Berechnung der durchschnittlichen Netto-Einkommen wurden die hier aufgelisteten  Zahlenangaben verwendet.   

Für den VW-Konzern lassen sich für 2010 ( 2007 ) folgende Werte ermitteln :

        Umsatz-Erlöse ( ohne USt )                                127 Mrd.  €      (  109 ) 

        Anzahl der Mitarbeiter ( in 1000 )                        389 T.              ( 329 T.)

        Bruttoergebnis ( also Brutto-Gewinn )                   21 Mrd.  €       (  16  )

        Ergebnis vor Steuern                                              9 Mrd.  €        (  6  )

        Ergebnis nach Steuern                                            7 Mrd.  €        ( 4 )

        Ausgaben für Mitarbeiter einschl. Soziales              19 Mrd.  €        ( 14 )

        Ausgaben an Kreditgeber ( Zinsaufwand )              3,5 Mrd. €        ( 3,5 )

        Rücklagen                                                               6 Mrd. €         ( 3,5 )

      ( Berechnete Werte : )

        Ausgaben für Brutto-Löhne und

                 Brutto-Gehälter für alle Mitarbeiter                 15 Mrd.  €         ( 12 )

        Verhältnis der Brutto-EK aller

                 Mitarbeiter zum Umsatz  ( ohne MWSt )          11 %           ( 11 % )

        Summe der Netto-EK aller Mitarbeiter                      10 Mrd. €          (  8 )

         Durchschnittliche Netto-EK  pro Jahr für die

        389 000 ( 329 T. ) Mitarbeiter                              26 000,- €   (24 000,- €)

 

Auf Grund dieser offen gelegten Zahlen wollen wir jetzt einmal versuchen, das wahre Gesicht des Kapitalismus zu entlarven.

Als erstes versuchen wir einmal zu ermitteln, wie sich die ”Ergebnisse“ ( ein schönes Wort, das man aber meistens auch mit dem Wort ”Gewinn“ gleichsetzen kann ) des Unternehmens ”Volkswagen“ als gesamte Einheit im Verhältnis zu der Gesamt-Summe aller Löhne und Gehälter  der Mitarbeiter darstellen läßt, und zwar zunächst die Brutto-Werte und danach die Netto-Werte.

Im Prinzip braucht man dabei eigentlich nur die beiden Zahlen abzulesen, die oben aufgelistet sind :  

        Bruttoergebnis ( also Brutto-Gewinn )                     21 Mrd.  €       (  16 )

        Ausgaben für Brutto-Löhne und

                   Brutto-Gehälter für alle Mitarbeiter               15 Mrd.  €         ( 12 )

Diese Zahlen scheinen zunächst einmal sehr unterschiedlich zu sein, doch weil es sich bei dieser Betrachtung nur um einen ganz groben Vergleich handeln soll, in welchem Verhältnis der Nutzen des Kapitalismus aufgeteilt wird, oder mit anderen Worten : in welchem Verhältnis die Nutznießer des Kapitalismus im Vergleich zu den Arbeitnehmern bei der Verteilung der Gewinne stehen, so kann den Unterschied etwas in den Hintergrund gestellt werden und man kann sagen, daß nur eine Differenz von etwa einem Drittel besteht, sodaß man die Aussage machen könnte, daß es sich in etwa um die gleiche – oder ähnliche – Größenordnung handelt.

Doch eigentlich sagen ja die Brutto-Beträge nicht allzu viel über die tatsächlichen Verhältnisse aus, weil ja die Brutto-Werte noch korrigiert werden, sodaß es besser ist, wenn man sich die Netto-Ergebnisse ansieht.

Wenn wir uns wieder zuerst die Netto-Ergebnisse ( nach Steuern ) dieses Unternehmens ansieht, dann kann man die Zahl von 7 Milliarden lesen.

Aber wenn man sich über dieses Ergebnis etwas mehr Gedanken macht, in wie weit diese Gelder den Nutznießern des Kapitalismus zu Gute kommen, so muß einem aufmerksamen Beobachter, der nicht durch die ständige Gehirnwäsche des Kapitalismus verblödet worden ist, die Erkenntnis kommen, daß es auch in dieser Bilanz des Groß-Unternehmens VW ebenfalls noch eine weitere Position gibt, die den Nutznießern des Kapitalismus in den Rachen geworfen werden – und zwar ohne Umwege – und das ist der sogenannte ”Zinsaufwand“, also die Beträge, die den Kredit-Gebern jahraus-jahrein sozusagen ”nachgeworfen“ werden. Wenn man es genauer analysiert, dann braucht eigentlich so ein großer Konzern überhaupt keine Kredite aufnehmen, denn früher war so etwas auch nicht üblich, und wenn die Manager richtig wirtschaften würden – dann könnten sie auch heutzutage noch ohne diese Unsitte die Unternehmen führen. Aber nein, dieser Tribut an den Kapitalismus ist im Laufe der Jahre zur üblichen Praxis geworden, weil ja durch diesen Trick die Nutznießer des Kapitalismus zu enorm großen Einnahmen kommen können,  ohne daß die Bürger daran Anstoß nehmen könnten. Aber wie gesagt : eigentlich ist das nur ein Trick, bzw. eine versteckte Gewinn-Abführung an den Raubtier-Kapitalismus,  den der Kunde,  also der Auto-Käufer durch die erhöhten Preise stillschweigend in Kauf nehmen muß.

Aber nicht nur bei Autos, sondern auch bei anderen Produkten und anderen Unternehmen.

Doch für unsere Betrachtung der Anteile, die den Nutznießern des Kapitalismus zu Gute kommen, muß man diesen Betrag natürlich mit in die Rechnung einbeziehen, sodaß man folgende Summe erhält

           Ergebnis nach Steuern plus  Ausgaben an Kreditgeber      10 Mrd. €

Doch da ich oben angeführt hatte, daß man sich ein paar Gedanken darüber machen könnte, welche Beträge den Nutznießern des Kapitalismus zu Gute kommen, so muß einem unbefangenen Bürger irgendwann einmal eine Position in den Geschäftsberichten fast aller großen Unternehmen auffallen, die als ”Rückstellungen“ bezeichnet wird. Könnte es nicht sein, daß es sich dabei ebenso auch um Gelder handelt, die den Nutznießern des Kapitalismus zu Gute kommen ? Nun, wenn man dieser Frage nachgehen will, und die Bilanzen etwas genauer betrachtet, so muß einem auffallen, daß diese Position immer nur einmal in den Jahresberichten auftauchen, und zwar im Jahr der Rückstellung. Aber in den nachfolgenden Jahren taucht dann so ein Betrag – etwa als Bestand oder als Abzugs-Position für irgendwelche Ausgaben – nicht wieder auf.

Und es wird auch nie mehr vermerkt, wohin diese ”Rückstellungen” geflossen sind. Somit könnte man die Frage stellen, ob man diese Rückstellungen vielleicht ebenfalls als heimliche Zuwendung an die Nutznießer des Kapitalismus betrachten könnte ? Aber da ich diese Frage nicht klären kann, so möchte ich jetzt diese Position in unserem Vergleich unberücksichtigt lassen.

Schauen wir uns als nächstes die Summe der Netto-Einkommen der Arbeitnehmer an.

Bei dieser Position ist die Sachlage ganz einfach, weil diese Gruppe keine zusätzlichen Möglichkeiten hat, irgendwelche Einnahmen und heimlichen Kassen für sich in Anspruch zu nehmen, die man dann bei irgendwelchen Gelegenheiten ins Ausland transferieren kann, wie das in letzter Zeit immer öfter bekannt geworden ist, wenn dieser Weg von vielen Nutznießern des Kapitalismus immer mehr genutzt worden ist.

Also wie gesagt, die Zahlen für die Summe der Netto-Einkommen der Arbeitnehmer im VW-Konzern betrug 2010 gemäß den obigen Angaben

        Summe der Netto-EK aller Mitarbeiter                     10 Mrd. €   

Welch einfacher Vergleich ! Denn die gleiche Zahl steht auch bereirs oben !

Wie man aus diesen Zahlen erkennen kann, so waren im VW-Konzern die Netto- Beträge für die Nutznießer des Kapitalismus mit etwa 10 Milliarden Euro fast genau so groß, wie die Netto-Einkommen der Arbeitnehmer in diesem größten deutschen DAX-Unternehmen.

Was für eine interessante Konstellation ?

Wenn man jetzt einmal eine ganz theoretische Annahme trifft – die nicht richtig ist, sondern nur zum besseren Verständnis so gewählt ist – so könnte man als erstes für einen Vergleich die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß es für den VW- Konzern als Aktiengesellschaft genau so viel Anteils-Eigner gibt, wie der Konzern Mitarbeiter hat, also etwa 380 Tausend.

Oder nochmals die Annahme mit der zusätzlichen Erklärung, was man daraus ableiten könnte :

        380 000 Mitarbeiter des VW-Konzerns erhielten im Jahr 2010

                        ein Gesamt-Netto-Einkommen ausbezahlt von   

                                                                                               10 Mrd. Euro

        380 000 Nutznießer des Kapitalismus, in diesem Fall die

                             theoretische Anzahl der Nutznießer des

                             VW-Konzerns, erhielten im Jahr 2010

                             ebenfalls eine Summe ausbezahlt von 

                                                                                               10 Mrd. Euro

Man könnte sagen :

                 So funktioniert Kapitalismus heute !

Oder mit anderen Worten würde dies bedeuten, daß jeder Mitarbeiter des VW- Konzerns – unabhängig davon, wie niedrig oder wie hoch sein Einkommen ist – so viel arbeiten muß oder an Produktivität erbringen muß, daß zudem ein Nutznießer des Kapitalismus außerhalb des Konzerns genau die gleiche Summe erhalten kann, die in der gleichen Höhe liegt, wie das Netto-Einkommen eines jeden Mitarbeiters.

Man könnte auch sagen : Jeder Arbeitnehmer des VW-Konzerns muß tagtäglich den Rücken krumm machen und so viel arbeiten und schuften, daß er mit seiner Leistung zudem einen “Kapitalismus-Nutznießer” ein gesichertes Einkommen verschafft, ohne daß dieser auch nur einen Finger rühren muß, wobei wahrscheinlich relativ viele dieser ”Nutznießer“ zwar vom Kapitalismus einen Nutzen haben, aber diese sogenannten Nutznießer für die Gesellschaft keinerlei Nutzen bringen. Und auch deren Kapital hat eigentlich keinen Nutzen für die Gesellschaft, denn das Geld ist nur eine imaginäre Größe, die auf Grund der Phantasie der Privilegierten und Reichen immer mehr ”in den Himmel gewachsen ist“, und zwar heutzutage mit einer Inflationsrate für die ”fiktive Geldmenge“ mit etwa 11 % pro Jahr, wie ich das in Kapitel 20. 6. 3. ( mit dem Titel ”Die Große Inflation“ durch die geldschöpfung mit Hilfe der Kraft des Geistes ) ausführlich beschrieben habe. 

Aber weil eben dieser früher einmal erfundenes ”Tauschmittel gegenüber der Arbeitsleistung der Menschen“ nur einen fiktiven, also einen ”unwirklichen“ Nutzen hat, so haben die Nutznießer des Kapitalismus und die Prediger dieser Ideologie das ”saudumme Geschwätz“ erfunden, daß die Reichen – statt selber zu arbeiten – ihr Geld ”arbeiten lassen“. Auch das gehört zur ständigen Gehirnwäsche des Kapitalismus, weil ja im Grunde genommen das Geld weder wachsen, noch arbeiten kann. Doch weil die Ausbeuter der Masse der Menschheit nicht zugeben will, daß sie die Mehrheit der Menschen ausbeuten wollen, so haben sie sich diese Sprüche einfallen lassen, um die Bürger zu beruhigen und um den Eindruck zu erwecken, daß man das Geld in einer Volkswirtschaft nicht nur als tauschmittel braucht, sondern angeblich als eine notwendige Voraussetzung – sozusagen als Basis –für eine gut funktionierende Volkswirtschaft, bei der die Arbeitsleistung der Menschen nebensächlich geworden ist.

                          Genau so funktioniert Kapitalismus heute.

Doch halt, diese oben verwendeten Werte und Summen sollten ja erst einmal nur ein Zahlenbeispiel sein, damit die Gesetzmäßigkeit des Kapitalismus zunächst  erst in seinen Grundzügen verstanden werden kann.

Um jetzt noch etwas besser die Wirklichkeit zu verdeutlichen – denn dieses Beispiel mit dem VW-Konzern sollte nur ein ”Ein-Prozent-Segment“ unserer Volkswirtschaft erklären – so möchte ich die Zahlen noch etwas korrigieren.

Um aber jetzt einen Gesamt-Eindruck von unserer ganzen Volkswirtschaft zu erhalten, so können wir uns die bekannten Fakten in Erinnerung bringen, indem etwa 90 % der Bürger in Deutschland aus Arbeitnehmern besteht, während man die restlichen 10 % den Privilegierten und Reichen und Arbeitgebern, also insgesamt den Nutznießern des Kapitalismus zuordnen kann.

Und genau diese Aufteilung können wir auch bei unseren obigen Beispiel zur Anwendung bringen, indem man von der theoretischen Annahme ausgehen kann, daß als Empfänger für die Auszahlung der Gewinne und Zinsen und sonstigen Zahlungen nicht etwa 380 000 Nutznießer des Kapitalismus in Betracht kommen, sondern nur etwa 10 % dieser Summe. Das heißt, für die nachfolgende Betrachtung wollen wir davon ausgehen, daß es nur etwa 38 000 Anteils-Eigner und andere Nutznießer des VW-Konzerns gibt, für die die Mitarbeiter von VW den Rücken krumm machen müssen.

Mit anderen Worten :

             380 000 Mitarbeiter des VW-Konzerns erwirtschaften

             im Jahr 2010 etwa 10 Milliarden Euro, die an etwa

             38 000 Nutznießer des Kapitalismus mit der Gesamt-

            Summe von etwa 10 Milliarden Euro ausbezahlt wurden.

Man kann dieses Verhältnis auch ganz anders interpretieren, was ich zunächst erst einmal – zur besseren Unterscheidung – als eine etwas eingeschränkte Gesetzmäßigkeit bezeichnen will, und zwar als :

        Gesetzmäßigkeit des Raubtier-Kapitalismus für den VW-Konzern

             Jeweils 10 Mitarbeiter des VW-Konzerns erwirtschaften durch

             ihre Arbeit, also durch ihre Produktivität soviel Gewinn,

             daß davon jeweils ( als Mittelwert )  e i n   Nutznießer des

             Kapitalismus die zehnfache Summe des durchschnittlichen

             Netto-Einkommens dieser VW-Arbeitnehmer erhält.

Auch hier kann man nur sagen :

            So funktioniert Kapitalismus heute, und zwar in der Realität.

Doch weil die meisten Menschen in Deutschland sich bisher bei den Hinweisen und Erklärungen der Politiker und Ökonomen die Realität nicht vorstellen konnten, weil die oft wiederholten Erklärungen und Hinweise auf die Milliarden- Summen für einen normalen Bürger kaum verständlich sind – unter denen man sich normalerweise nichts vorstellen kann – so möchte ich diese eben aufgeführte Erklärung auch auf unsere gesamte Volkswirtschaft, also insgesamt auf Deutschland übersetzen, und dies bezeichnen als :

        Gesetzmäßigkeit des Raubtier-Kapitalismus für Deutschland

              Jeweils 10 Arbeitnehmer in Deutschland  erwirtschaften durch

              ihre Arbeit, also durch ihre Produktivität soviel Gewinn,

              daß davon jeweils ( als Mittelwert )  e i n   Nutznießer des

              Kapitalismus die zehnfache Summe des durchschnittlichen

              Netto-Einkommens dieser Arbeitnehmer erhält.

Nochmals als Wiederholung, damit dies endlich einmal von allen Bürgern und insbesondere von allen Arbeitnehmern in Deutschland begriffen wird, sodaß dadurch endlich erkannt werden kann, wie die Realität aussieht.

            So funktioniert Kapitalismus heute, und zwar in der Realität.

Doch weil trotz allem manche Bürger in Deutschland solch allgemeine Hinweise kaum verstehen wollen und auch nicht darüber nachdenken wollen, so möchte ich hier diese Gesetzmäßigkeit noch ein weiteres mal wiederholen, aber diesmal will ich die allgemeinen Angaben noch etwas mit Zahlen füllen, oder genauer gesagt : ”mit Geld“, weil heutzutage im Zeitalter des Kapitalismus die Menschen nur damit zu überzeugen sind. Doch dazu möchte ich erst wieder auf die oben zuerst aufgeführte Gesetzmäßigkeit für den VW-Konzern zurück greifen, weil dies anschaulicher ist, und dies folgendermaßen benennen :

         Gesetzmäßigkeit des Raubtier.Kapitalismus 

         für den VW-Konzern für das jahr 2010

                    Jeweils 10 Mitarbeiter des VW-Konzerns mit einem

                    durchschnittlichen Netto-Einkommen im Jahr 2010

                    von 26 000,- €  pro Jahr erwirtschafteten durch ihre

                    Arbeit, also durch ihre Produktivität soviel Gewinn,

                    daß davon jeweils ( als Mittelwert )  e i n   Nutznießer des

                    Kapitalismus die zehnfache Summe des durchschnittlichen

                    Netto-Einkommens dieser VW-Arbeitnehmer erhalten hat,

                    also als Mittelwert 

                                         etwa 260 000,-  Euro.

Aber eigentlich könnte man letztendlich noch den Einwand bringen, daß die oben gewählte theoretische Annahme, daß es sich sehr wahrscheinlich bei der Annahme oder der Schätzung mit der Zahl von 38 000 Nutznießer des VW- Konzerns ( wobei es sich um Anteilseigner oder Kreditgeber oder andere, teilweise verheimlichte Nutznießer handelt ) um eine falsche Zahl handelt, aber auch dabei könnte man sich vorstellen – weil es sich bei dem finanziellen Nutzen von 26 000,- Euro um einen Mittelwert handelt – daß auch dabei große Unterschiede dabei sein könnten, und zwar in der Größenordnung von nur einigen Tausend Euro bis zu den großen Summen von etwa  10 Millionen pro Jahr.

Und deshalb braucht man sich hier keine zusätzlichen Gedanken machen, wie viel Nutznießer es bei dem VW-Konzen gibt, denn in erster Linie ist nur die Tatsache wichtig, daß alle Mitarbeiter des Unternehmens genau die Hälfte ihrer Arbeit nur zum Nutzen fremder Menschen leisten, was man auch als eine moderne Form von Sklavenarbeit bezeichnen kann.

Und diese Gesetzmäßigkeit kann man heutzutage auf ganz Deutschland übersetzen.

Da aber die Deutschen auf Grund der ständigen Gehirnwäsche sich abgewöhnt haben, über derartige Tatsachen selber nachzudenken, so möchte ich diese Verhältniszahlen über die Ausbeutung der deutschen Arbeitnehmer noch etwas anders demonstrieren, was vielleicht besser verständlich erscheint, wobei ich nochmals anmerken muß, daß man diese für das VW-Unternehmen ermittelten Zahlen auch auf Gesamt-Deutschland übersetzen kann, wobei aber die Einzelnachweise sehr viel umfangreicher und komplizierter in der Darstellung sein würden. Also nehmen wir auch hier nochmals diese Zahlen von VW als Beispiel,  indem  ( im  Jahr 2010 )  die   Gesamt-Netto-Auszahlungen für die insgesamt  380 000 Mitarbeiter etwa 10 Milliarden Euro betragen haben, und gleichzeitig die Nutznießer des Kapitalismus in diesem Jahr ebenfalls eine Summe von 10 Mrd. Euro ausbezahlt bekommen haben, und zwar durch die Gewinn-Anteile und durch die Zinszahlungen, wobei ich hier über die verschleierten Geld- Transferleistungen an die Nutznießer des Kapitalismus, die dabei möglich sind, überhaupt nicht reden will – halt nein, nicht reden darf, weil man so etwas als unseriös oder ungesetzlich einstufen könnte.

Aber wenn man sich diese eben genannten Verhältnis-Zahlen etwas genauer ansieht, so kann man daraus folgende Zuordnung treffen, wobei man aber zudem beachten sollte, daß sich diese Verhältniszahlen nicht nur aus diesem Beispiel mit den VW-Arbeitnehmern ermitteln lassen. Denn derartige Werte, daß der Volkswohlstand heutzutage nur noch etwa 50 % im Vergleich mit den Zahlen aus der Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“, also von 1975 beträgt, läßt sich auch aus den normalen Statistik-Angaben für unsere Volkswirtschaft ermitteln, wie ich das weiter hinten bei der Erklärung zu der TABELLE 43 ( und insbesondere in Kapitel 18 ) aufgezeigt habe, wobei aber bei diesen Statistik-Angaben die zusätzlichen Produktivitäts-Steigerungen nicht erkennbar geworden sind, und die man eigentlich zusätzlich bei den Einkommens-Vergleichen von 1975 zu 2007 ( oder 2010 ) mit dazu rechnen müßte. Doch auch ohne diese vorenthaltenen Einkommens-Steigerungen läßt sich in etwa das gleiche Verhältnis bei der Reduzierung des Volkswohlstandes ermitteln, wie dies bei dem oben genannten Beispiel mit den Arbeitnehmern im Volkswagen-Konzern ersichtlich wird, das in etwa in der Größenordnung von 50 % liegt, oder als Verhältniszahl bei 2 zu 1.

Und so gibt es verschiedene Wege, wie man die Reduzierung des Volkswohlstandes und die Reduzierung der Verhältniszahlen der Einkommen im Vergleich mit den Umsätzen in der Industrie und der Volkswirtschaft ermitteln kann, wobei ich weiter unten auch noch als beliebiges Beispiel die notwendige Arbeitszeit für die Anschaffung eines Autos aufgezeigt habe, indem heutzutage ein durchschnittlicher Arbeitnehmer in Deutschland für einen Mittelklasse-Wagen von VW mehr als doppelt so lange arbeiten muß, als damals zu der Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“.  

Doch schauen wir uns jetzt nochmals das oben genannte Beispiel mit der Aufteilung der Einkommen der Arbeitnehmer im Volkswagen-Konzern an, das sich aus den oben genannten Zahlen mit der Zuordnung von den jeweils 10 Milliarden Euro – sowohl für die Einkommen aller Arbeitnehmer, als auch für die Nutznießer des Kapitalismus – ableiten läßt : 

     Die Arbeitnehmer im VW-Konzern

    – und dies läßt sich insgesamt auf alle deutschen Arbeitnehmer übertragen –

     arbeiten nur die Hälfte ihrer Arbeitszeit,

     also nur das erste Halbjahr für ihr eigenes Einkommen,

     während sie sie die zweite Hälfte des Jahres 

     für die Nutznießer des Kapitalismus arbeiten müssen.

So einfache Aussagen lassen sich manchmal mit der Mathematik ermitteln.

Aber eben nur, wenn man die Wahrheit und die Realität anerkennen will.

Aber wollen das die deutschen Arbeitnehmer ?

Doch lassen wir hier diese Frage unbeantwortet.

Sondern weil ich hierbei gerade auf die Realität hingewiesen habe, so erscheint es zudem angebracht, daß ich nochmals auf die vorherige Betrachtung zu sprechen komme, indem ich als Vereinfachung eine Annahme getroffen hatte, die möglicherweise doch nicht vollständig den Tatsachen entspricht, wobei ich bei diesen Beispiel angenommen hatte, daß etwa 10 Mitarbeiter beim VW-Konzern für das Wohlergehen eines einzigen Nutznießers des Kapitalismus aufkommen. Aber wie gesagt, dabei handelt es sich natürlich nur eine theoretische Annahme. Denn in Wirklichkeit sieht die Realität etwas anders aus, indem man in etwa folgende Näherungswerte sowohl für Deutschland, aber auch weltweit  zu Grunde legen kann :

 Im ”Raubtier-Kapitalismus“ werden etwa 90 % der Bürger

          von ungefähr 1 % der restlichen Bevölkerung,

          also von den ”direkten“ Nutznießern des Kapitalismus ausgebeutet.

Aber auch diese Zahlen kann man eben nur als grobe Anhaltswerte bezeichnen, weil man bei dieser Definition keine klare Eingrenzungen oder Zuordnung machen kann.  

Doch HALT ! STOPP !

Damit hier kein falscher Eindruck entstehen kann, indem ich für diese Erklärungen über den Kapitalismus und dessen Auswirkung auf die Arbeitnehmer den VW-Konzern ausgewählt habe, so muß ich hier am Schluß ausdrücklich darauf hinweisen, daß der VW-Konzern keine Ausnahme bildet oder ein besonders negatives Beispiel darstellt. Dies möchte ich auch deshalb betonen, damit man nicht auf die Idee kommen könnte, in Zukunft keine Autos mehr von VW zu kaufen.

Nein, dies sollte nicht das Ziel dieser Offenlegung der Zahlen und Zusammenhänge sein, sondern bei genau Analyse muß man die Feststellung machen, daß das Verhältnis bei der Aufteilung der Gewinne zu Ungunsten der Arbeitnehmer und zu Gunsten der Nutznießer des Kapitalismus bei manchen anderen Auto-Firmen noch schlechter aussieht, was insbesondere bei ausländischen Firmen aus Fern-Ost der Fall ist.

Und deshalb empfiehlt es sich auch weiterhin deutsche Autos ( oder allenfalls noch europäische ) zu kaufen, denn dadurch werden auf alle Fälle die deutschen Arbeitsplätze gesichert, was ich für sehr wichtig halten.

Aber diese Empfehlung hat ja nichts direkt mit den Auswirkungen oder mit den Erklärungen zu der Funktion des Kapitalismus zu tun, denn  dafür kann man nur immer wieder die gleiche Anmerkung machen, was heutzutage die meisten Bürger in Deutschland nicht wahrhaben wollen :

              So funktioniert Kapitalismus heute, und zwar in der Realität.

Und diese Wiederholung dieses Slogans hier am Schluß dieses Kapitels erfolgte auch deshalb, damit dadurch besser verstanden werden kann, daß mein weiter unten vorgeschlagenes Zukunfts-Modell auch tatsächlich realisiert werden kann, ganz einfach weil die Produktivität der Arbeitnehmer in Deutschland riesengroß ist, und es im Prinzip lediglich notwendig ist, die ”Umverteilung des Geldes“ anders zu organisieren.

Auch dazu könnte man sagen :

              So einfach funktioniert ”Logik und Planung für die Zukunft“ heute !

              Aber nur, wenn man seinen Verstand einschaltet,

              und wenn man einen ”Anständigen Kapitalismus“ realisieren will !

Denn eines muß man doch endlich einmal zur Kenntnis nehmen wollen, und zwar daß es mit der Entwicklung in unserer Volkswirtschaft in Deutschland nicht mehr so wie bisher weiter gehen kann, weil dadurch der Lebensstandard immer mehr absinkt und parallel dazu die Altersarmut immer mehr zunimmt.

Nein, so kann es nicht mehr lange weiter gehen, weil im Laufe der nächsten Jahre die ”Diktatur des Kapitalismus“ die Bürger immer noch ärmer machen wird.

 

( Anmerkung : Eine ganz konkrete Ausarbeitung dieser ”Planung für die Zukunft“, also für einen ”Anständigen Kapitalismus“ habe ich nachträglich nach Fertigstellung dieser hier vorliegenden Ausarbeitung ”Der Demokratie- Test“ erstellt. Diese neue Text hat den Titel ”Die Kapitalismus-Bilanz“ und steht auf meiner neuen Internet-Seite ”www. harrys-wahrheit-über. de““ und kann am Ende dieser ”Zusammenfassung“ ( bei den Auswahlpunkten,  also bei den Link für die nachfolgenden Kapitel des Gesamt-Textes ”Der geplante Kapitalismus“ )  aufgerufen werden, )     

 

Natürlich ist mir klar, daß die eigentlichen Ursachen für diese Entwicklung auf die bereits vor vielen Jahren in die Welt gebrachten Planungen des ”Globalen Kapitalismus“ zurück zu führen sind, und daß dadurch – insbesondere durch die ”Re-education“ der Amerikaner – alle Menschen in Deutschland in ihren Gedanken derart manipuliert worden sind, daß sie sich der Ausbeutung des Raubtier-Kapitalismus willenlos ergeben haben.

Da ich aber dieser Gedanken-Manipulation rechtzeitig widerstehen konnte, und ich somit sehr oft ”etwas unnormale Ideen“ entwickeln konnte, so möchte ich hiermit folgende Frage an Sie richten, also sozusagen an einen ”Normalo“ :

                                 Soll das immer so bleiben ?

Aber diese Frage können nur Sie selber beantworten. 

Doch vielleicht wird dies etwas einfacher sein, wenn Sie erst einmal diese gesamte Veröffentlichung gelesen haben.

Aber da ich jetzt zuletzt ein paar Angaben über die Verhältnisse und auch über die Zahlen der Gesamt-Einkommen bei nur einen einzigen deutschen Unternehmen gemacht habe, also im VW-Konzern, so möchte ich hier anschließend auch noch ein paar weitere Angaben machen, wie insgesamt die  Brutto-Einkommen in der Industrie als Durchschnittswerte aussehen, und insbesondere die Zahlen aufzeigen, aus denen erkennbar wird, wie sich diese Einkommen innerhalb der letzten Jahrzehnte entwickelt haben.

Das heißt, man sollte sich als nächstes  zusätzlich zu den weiter oben gemachten Angaben über die Brutto-Einkommen aller Arbeitnehmer in Deutschland auch noch die Brutto-Einkommen der Arbeitnehmer in der Industrie ansehen, weil sich dabei die Entwicklung der Einkommen im Vergleich mit der gesamten Entwicklung in unserer Volkswirtschaft besser analysieren läßt :

          Vergleich der Angaben für die durchschnittlichen

          Brutto-Monats-Einkommen der Arbeitnehmer in der Industrie

                               im Jahr 1975    =  2000,-  DM

                               im Jahr 2007    =  3278,-   €

Und somit können wir uns jetzt als nächstes mit der oben angesprochenen Entwicklung mit der Kürzung der Anteile am Umsatz für die Bezahlung der Mitarbeiter in der Industrie befassen – die ich ausführlich in Kapitel 18.15. ( ”Die Umbruch-Phase des Deutschen Wirtschaftswunders“ )  erklärt habe – und deshalb möchte ich Ihnen hier in Kurzform einige Einzelheiten weiter unten mit der TABELLE 43b aufzeigen, die ich dort gekennzeichnet habe als :

     Erste Liste

In dieser Liste – die auf Grund der Zahlenangaben gemäß den Statistischen Jahrbüchern für Deutschland zustande gekommen sind  ( siehe dazu die TABELLE 43b ) – ist ganz einfach ablesbar, wie sich insgesamt in allen Industrie-Unternehmen in Deutschland die Anteile am Umsatz für die Bezahlung ihrer Mitarbeiter ab dem Jahr 1975 ständig verringert haben, wie ich das oben bereits gesagt hatte.

 

( Anmerkung : Die in der TABELLE 43b aufgezeigten Prozent-Zahlen in Spalte 4 wurden von mir aus den Angaben über die Gesamt-Umsätze ( Spalte 2 ) und über die Gesamt-Beträge für die Löhne und Gehälter ( Spalte 3 ) berechnet, wobei diese Basis-Werte aus den Statistischen Jahrbüchern entnommen worden sind, und diese einzelnen Zuordnungen für die Jahrgänge in den TABELLEN 42 und 15d des nachfolgenden Textes aufgeführt sind. )

 

Aber da ich in Bezug auf die offiziellen Informationen von unseren Behördenstellen in Deutschland ein mißtrauischer Mensch bin und weil man sowieso bei Statistiken immer sehr vorsichtig sein muß, so wollte ich diese Daten zunächst nicht glauben, da dies doch eigentlich nicht  sein konnte, daß alle Industrie-Unternehmen in Deutschland in gleicher Art und Weise – also im harmonischen Gleichklang – diejenigen Anteil am Umsatz reduziert haben, die ihre Mitarbeiter früher jedes Jahr erhalten hatten, obwohl man diese früher übliche Größenordnung von 25 % fast schon als Gewohnheitsrecht  hätte einstufen können. Aber nein, anscheinend hatte man sich abgesprochen und so war es zu dieser mysteriösen Entwicklung gekommen.

Wie gesagt, mir kam das seltsam vor, indem das zudem angeblich während der letzten 30 Jahre niemand von den Arbeitnehmern oder von den Gewerkschaften oder von den schlauen Professoren in den Wirtschafts-Forschungs-Instituten aufgefallen sein soll.

Nein, keiner will etwas bemerkt haben.

Und keiner von den großmauligen Experten der Volkswirtschaft oder in der Politik hat sich zu Wort gemeldet !

Aber vielleicht hat es in Deutschland noch nie jemand interessiert – und auch die Arbeitnehmer nicht, denn möglicherweise waren die durch Gehirnwäsche ruhig gestellt worden, oder wie ? ? ? – ob die Einkommen im Verhältnis zu der übrigen Entwicklung in der Volkwirtschaft ständig abnehmen, selbst wenn die Unterschiede immer weiter auseinander klafften, denn schließlich liegt über Jahre hinweg die Steigerungsrate der Real-Einkommen bei 0 % ( in Worten : Null Prozent ), während die Steigerungsrate der Umsätze in der Industrie in 32 Jahren ( von 1975 bis 2007 ) insgesamt bei einem Faktor von 4,5 lag, bzw. als Prozentual-Wert bei 350 % , was aber genau so mit fast genau der gleichen Zahl für die Steigerungsrate des Bruttosozialprodukt zutrifft.

Was für ein riesengroßer Unterschied ? Und das jedes Jahr !

Was für eine extreme Entwicklung zu Gunsten des Raubtier-Kapitalismus ?

Um dies etwas mehr zu verdeutlichen, so möchte ich hier die Durchschnittswerte für diese Entwicklung darstellen, also zuerst für die Umsätze in der Industrie währen der Jahre von 1980 bis 2007 :

+3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 %  /     +3,8 % / +3,8 %  / +3,8 %  / +3,8 %  / +3,8 %  / +3,8 %  / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 %  / +3,8 %  /  +3,8 %  /  +3,8 % / +3,8 % /  +3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 % / +3,8 %

Und genau so sind auch die Werte für das Bruttosozialprodukt ständig angestiegen, und zwar noch etwas mehr, wobei der Durchschnittswert für diese 27 Jahre jedes Jahr bei etwa 4,4 % / 4,4 % / 4,4 % / 4,4 % / 4,4 %   lag.

Aber im Gegensatz dazu sah die durchschnittliche Entwicklung für die Real-Einkommen von 1980 bis 2007 anders aus, ganz anders :

0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % /0 %//0 % /

0 % /  0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % / 0 % /0 % 

/0 % /0 % 

Eigenartig, oder ?

Und niemand will das bemerkt haben ?

Kein Mensch hat davon Kenntnis genommen, und diese Entwicklung bekannt gemacht, daß sich die Umsätze und die Gewinne in der Industrie und somit in der gesamten Volkswirtschaft sehr viel anders entwickeln – man könnte auch sagen : extrem anders – als die Real-Einkommen, weder ( wie oben gesagt ) die Gewerkschaftler, noch die Politiker und auch nicht die schlauen Experten aus der Ökonomie, was man als ”Wissenschaft über die Volkswirtschaft“ bezeichnet.

Was haben wir doch für tolle Experten in Deutschland, oder etwa nicht ?

Oder, stecken die alle unter ......... nein, das kann nicht sein.

Auf alle Fälle kam mir das mysteriös vor, also wollte ich noch eine andere Statistik mir ansehen und nachprüfen, ob das mit der ständigen Reduzierung der Anteile von den Umsätzen in der Industrie für die Bezahlung der Arbeitnehmer auch wirklich den Tatsachen entspricht.

Die einfachste Lösung war somit, daß ich bei den größten Firmen in Deutschland genau diese Entwicklung analysieren wollte, wobei ich mir natürlich zuerst die Frage vorgelegt habe, welche Firmen ich dabei verwenden sollte. Also habe ich es mir ganz einfach gemacht, und habe aus der Liste der DAX-Unternehmen zehn der größten Firmen ausgesucht, die weder einen monopolistischen Markt beherrschen oder die nur als Handels-Unternehmen eingestuft werden können. Dies hatte den großen Vorteil – was bei anderen Firmen nicht möglich war – daß ich bei diesen Unternehmen genaue Zahlen über den Umsatz ( abzüglich der Umsatzsteuer ) und genaue Zahlen über die Ausgaben für die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter erhalten konnte. Allerdings waren diese Zahlen leider  nur für die Jahre ab 1991 zu beschaffen, obwohl ich mich bemüht hatte, auch Angaben aus den 80er und 70er Jahren zu erhalten, was aber nicht möglich war, mit nur einer Ausnahme.

Also konnte ich die Entwicklung über die Änderung der Anteile vom Umsatz für die Bezahlung der Mitarbeiter nur für die Jahre ab 1991 bzw. 1992 bis 2007 ermitteln, wobei ich allerdings gleich im Voraus betonen möchte, daß die prozentuale Entwicklung pro Jahr für die Verringerung der Umsatz-Anteile für die Arbeitnehmer ganz genau in der gleichen Größenordnung lag, wie in der anderen Statistik gemäß den offiziellen Angaben in den Statistischen Jahrbüchern.

 

 

Und diese Aufstellung habe ich unten aufgezeigt als

Zweite Liste

Diese von mir selbst erstellte Statistik mit den Zahlen über die Umsätze ( ohne Umsatzsteuer ) und über die Gesamt-Ausgaben für Löhne und Gehälter der Mitarbeiter bei zehn von den größten DAX-Unternehmen habe ich als TABELLE 60 aufgestellt, wobei ich auch diese Liste aus dem bereits oben genannten Kapitel 18. 5. entnommen habe.

 

 

Dritte Liste

Als nächstes möchte ich hier aber noch eine weitere Statistik aufzeigen, die ich ebenfalls selber erstellt habe, da es mir möglich war zumindest über das größte deutsche Unternehmen, also über das Volkswagenwerk auch diejenigen Zahlen zu erhalten, die sich auf die 70er Jahre beziehen: Das heißt aber nicht, daß diese Firma von sich aus bereit war, auch über die 70er Jahre einige detaillierten Zahlen bekannt zu geben, sondern da wurde ich bei meiner Bitte um diese Informationen abgewimmelt und auf die wenigen allgemein gehaltenen Zahlen im Internet verwiesen, wobei nur Umsätze und ein paar wenige zusätzliche Angaben aufgelistet sind, aber keine Details über die Ausgaben für die Löhne und Gehälter in den 70er Jahren. Aber glücklicherweise gab es da noch einige Wirtschaftsforschungs-Institute, die vom VW-Werk auch noch die Geschäftsberichte aus diesem Jahrzehnt aufgehoben haben, sodaß ich diese Angaben für meine dritte Statistik verwenden konnte, die ich deshalb als zusätzliche Information Ihnen nicht vorenthalten möchte, weil dabei die Anteile vom Umsatz, die für die Bezahlung der Brutto-Löhne und Brutto-Gehälter der Mitarbeiter verwendet wurden, besonders eindeutig und planmäßig fallend und insbesondere drastisch reduziert worden sind.

Das heißt konkret, daß diese Anteile für die Bezahlung der Mitarbeiter folgendermaßen gesenkt wurden :

                      von     26,5 %    im Jahr   1974

                      bis auf  10,7 %   im Jahr   2007

Das heißt, daß die Ausgaben für die Brutto-Einkommen der Mitarbeiter  im  VW-

Konzern in 33 Jahren um sage und schreibe 60 % gesenkt worden sind.

Wie hatten die Politiker jahrelang das Volkswagenwerk immer beschrieben ?

                     Ein deutsches Erfolgsmodell !

Was ist das für ein Erfolg ?

Und für wen ?

Für den Kapitalismus, oder ?

Aber da wir hier gerade über das deutsche Vorzeige-Modell für den deutschen Kapitalismus sprechen, das zudem auch gern als Vorzeigemodell für den Wohlstand in Deutschland verwendet wird, so möchte ich hier anmerken, daß die Autos von VW zudem auch sehr gut als Anschauungs-Modell für die ”negative Steigerung“ unseres Volkswohlstandes benutzt werden können.

Folgendes Beispiel ist dabei sehr aufschlußreich :

          Im Jahr 1975 hat der deutscher Mittelklasse-Wagen VW-Käfer

          gemäß Preisliste genau   6395,-  DM gekostet, was also einem

          4,7 -fachen Wert des durchschnittlichen Netto-Monatseinkommens

          aller deutschen Arbeitnehmer  ( = 1348, DM ) entspricht.

 

         ( Anmerkung : Bei dem durchschnittliche Monatseinkommen aller

         Industrie-Arbeitnehmer ( mit brutto 2000,- DM )  mit netto 1474,- DM

         entspricht dieser Preis von  6395,- DM  das 4,3 -fache.

Aber ........

          Im Jahr 2007 hat der deutsche Mittelklasse-Wagen VW-Golf

          etwa 17 000,- bis 18 000,- Euro gekostet, wobei heutzutage

          die Listenpreise verhandelbar sind.

          Dies entspricht dem 11 bis 12-fachen Wert eines durchschnittlichen

          Netto-Monatseinkommens  ( 1473,-  € ) aller deutschen Arbeitnehmer.

Welch glanzvolle Leistung unserer Volkswirtschaft, indem man aus diesem einfachen Beispiel ableiten kann, daß der Volkswohlstand in Deutschland im Jahr 1975 mehr als doppelt so hoch war, als heute. Denn wie aus diesem Beispiel einfach ablesbar ist, so muß heutzutage ein durchschnittlich verdienender Arbeitnehmer in Deutschland mehr als doppelt so lange arbeiten, um die Summe für den Kauf eines Mittelklasse-Wagens von VW zu verdienen, als damals zu der zeit des ”Anständigen Kapitalismus“, also 1975.

Welch glanzvolle Leistung im ”demokratischen Kapitalismus“, oder nicht ?

Natürlich merkt das heutzutage niemand mehr oder man könnte auch sagen, daß dies niemand mehr wahrhaben will, weil durch die perfekte ”Re-education“ der Nachkriegszeit oder durch die ständig aufrecht erhaltene Gehirnwäsche des Kapitalismus  alle Deutschen unter dem FCHK-Syndrom leiden.

Was dies zu bedeuten hat, kann ich mit einfachen Worten erklären :

Die Nutznießer des Kapitalismus haben erreicht, daß alle Deutsche an folgende einfache Formel glauben : FCHK = Volkswohlstand.

Oder mit anderen Worten bedeutet dies, daß jeder Deutsche glaubt, wenn er ”Fernseher, Computer, Handy und Kühlschrank“ besitzt, daß er zu den Wohlhabenden gehört, wenn er diese Symbole des Fortschritts sein Eigen nennt.

So einfach ist das heute.

Und deshalb meinen alle Deutschen heutzutage, daß es Ihnen gut geht.

Und deshalb wählen die Deutschen immer wieder die gleichen Politiker, die an dem derzeit vorhanden tollen Volkswohlstand nichts ändern wollen.

Doch eigentlich wollte ich an dieser Stelle bei diesem Punkt nicht in erster Linie allgemein über den Kapitalismus oder über einzelne Firmen des DAX  sprechen, sondern ich will Ihnen hier hauptsächlich an Hand von Zahlen und Statistiken aufzeigen, wie die Einkommen oder genauer gesagt die Aufwendungen der Firmen für die Arbeitnehmer von Jahr zu Jahr immer weniger wurden.

Und dadurch haben die Nutznießer des Kapitalismus immer mehr profitiert, wobei man es im Laufe der Jahre immer mehr verstanden hat, daß die zusätzlich eingesparten Geldmengen nicht sichtbar wurden und daß diese Zahlen nicht bekannt werden, die die Kapitalismus-Profiteure im Gegensatz zu den früheren Jahren nicht mehr für die Mitarbeiter bzw. Arbeitnehmer ausgegeben haben.

Doch um sich jetzt einen besseren Eindruck verschaffen können, so sollten Sie sich als nächstes die drei Tabellen ansehen,

             woraus sich ableiten läßt, wie groß in Deutschland der

             ”Freiwillige Verzicht auf Teile der Einkommen“ ist.

Doch um diese Ergebnisse und deren Auswirkungen auf die Einkommen der Arbeitnehmer noch etwas besser verdeutlichen zu können, so habe ich hier auch noch folgende zwei kurze Listen angefügt :

 

 

Vierte und fünfte Liste

Hierbei handelt es sich um die Kurzform, genauer gesagt um die Ausschnitte von zwei Tabellen, mit der die Ergebnisse einer zusätzlichen Analyse aufgezeigt werden, bei der ganz einfach die Veränderung der Anteile der Volkseinkommen aufgezeigt werden, aus denen ersichtlich wird, wie sich die Einkommen der Arbeitgeber im Vergleich zu den Arbeitnehmern von der Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders ( 1950 bis 1975 ) bis zu der Zeit des Deutschen Abwrackwunders ( 1975 bis 2007 ) verändert haben, und zwar von den einprägsamen Faktor ”Eins zu Eins“ in der Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders, bis näherungsweise zu dem Faktor ”Drei  zu Eins“.    

Sind sie nicht bewundernswert, die deutschen Arbeitnehmer, indem sie ihre Arbeitgeber so sehr lieb haben, daß sie in der Zeit nach dem deutschen Wirtschaftswunders auf so viele Anteile bei ihren Einkommens verzichtet haben, sodaß die Einkommen und Einkünfte der Arbeitgeber und Anteilseigner der Unternehmen auf den Faktor von annähernd ”Drei“ angestiegen ist.  

Toll !

Hoch lebe der Kapitalismus !

Und hoch leben die Götzendiener des Kapitalismus ! 

 

Doch damit Sie bei den vielen Zahlen, die ich bisher erwähnt habe, nicht jedesmal in einem Statistischen Jahrbuch oder Statistischen Taschenbuch nachsehen zu müssen, und um Ihnen aufzuzeigen, daß ich alle Fakten und Zahlen immer aus offiziellen Dokumenten abgeleitet oder verwendet habe, so möchte ich als nächstes die bis hierher besprochenen fünf Tabellen beziehungsweise Listen hier einfügen, die im Anschluß nach der Darstellung erklärt werden.  

 

 

Erste Liste :

  img058 TAB 43b1 - geän. unter 600

 

 

Zweite  Liste :

  img150 - Kopie

 

 

Dritte Liste :

  img151b - Kopie

 

 

Vierte Liste :

    img153 b - TAB 65 kurz

 

 

Fünfte Liste :

   img154 b - TAB 66 kurz

 

 

Natürlich kann man die Listen auch sofort überspringen und sich die anschließende Bewertung dieser Zahlen ansehen.

Diese Interpretationen dieser Tabellen stehen auf den folgenden Seiten.

 

 

 

 

 

 

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